Kindertagesstätte in Bergshausen wurde für 250 000 Euro erweitert und saniert

Platz für „Wackelzähne“

Mit Eifer am Werk: Jannik (4, von links) und Irina Hefle, Erzieherin Ines Hahn, Joshua (4) und Sebastian Hor sowie die dreijährige Carina (vorne) bastelten gemeinsam Laternen. Fotos:  Büntig

Fuldabrück. Lebhaft geht es in der Kita Wackelzahn immer zu, doch jetzt waren auffällig viele große Gäste in den Räumen am Spenglershöfchen in Bergshausen anzutreffen. Anlass war die Feier zum Abschluss der Sanierungsarbeiten, die eine Menge Vorteile gebracht hat.

„Es gab keine unvorhergesehenen Probleme, die Arbeit hat Spaß gemacht.“

Architekt Rainer Pijahn

Zunächst einmal wuchs die Kita um 100 Quadratmeter. Diese Möglichkeit ergab sich durch die Umzugsbereitschaft der 92-jährigen Elisabeth Stangor aus der angrenzenden Wohnung. Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) begrüßte die Seniorin als Ehrengast und bedankte sich persönlich bei ihr.

Inzwischen besuchen 120 Kinder im Alter von zwei bis elf Jahren die Bergshäuser Kita. In fünf altersgemischten Gruppen können sich die Kinder für zahlreiche Beschäftigungsangebote flexibel einwählen.

Bauamtsleiter Rolf Lengemann wies auf zahlreiche Maßnahmen wie neue Fluchtwege, die Umsetzung des strengen Brandschutzkonzepts, Wärmedämmung und die Berücksichtigung der Sicherheitsauflagen hin.

„Diese Dinge fallen nicht so sehr auf wie der neue Werkraum, der Multifunktionsraum mit flexibler Trennwand und die Toiletten in drei verschiedenen Größen, sind deshalb aber nicht weniger bedeutsam“, sagte der Bauamtsleiter.

Ein halbes Jahr nahmen die Bauarbeiten in Anspruch, 250 000 Euro musste die Gemeinde Fuldabrück dafür aufbringen.

„Es gab keine unvorhergesehenen Probleme, die Arbeit hat Spaß gemacht“, berichtete Architekt Rainer Pijahn. Bei den Sanierungsarbeiten im laufenden Kita-Betrieb war die enge Abstimmung mit der Leiterin Brigitte Pettrits eine Selbstverständlichkeit.

Die Arbeiten wurden den Bedürfnissen der Kinder angepasst, so durften in der Zeit des Mittagsschlafes keine lauten Arbeiten verrichtet werden.

Da die Kita-Kinder ihre neuen Räume bereits seit August in Beschlag genommen haben, nutzten sie die Feier vor allem dazu, die zahlreichen Bastelangebote wahrzunehmen. (pbü)

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