Kasseler Drogenfahnder fuhren fingierten Einsatz

Polizisten nicht aus Vellmar

Vellmar/Kassel. Für den fingierten Polizeieinsatz am Dienstag im Wohngebiet Sechsäcker im Vellmarer Stadtteil Niedervellmar waren nicht Beamte des Polizeireviers Nord, sondern Fahnder des Rauschgiftkommissariats K 34 aus Kassel verantwortlich.

Das erklärte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch gegenüber der HNA. Die Redaktion korrigiert insoweit ihren Bericht vom Mittwoch. Die Drogenfahnder hätten einen Kollegen, der in den Sechsäckern wohnt, zu einer Pensionierungsfeier im Kasseler Polizeipräsidium abgeholt. Dazu nutzten sie einen Streifenwagen, der nach Angaben des Sprechers ebenfalls nicht zu dem Vellmarer Polizeirevier gehört.

Vor dem Haus schalteten die Beamten laut Jungnitsch das Blaulicht an und ließen das Martinshorn ertönen. Als der Kollege in seinem Haus nicht reagierte, hätten die Rauschgiftfahnder den Mann per Lautsprecherdurchsage aufgefordert, herauszukommen. „Die Kollegen des Drogenkommissariats bedauern sehr, dass ihre eigentlich kollegial gemeinte Aktion so eine Außenwirkung entfaltet hat“, sagte der Polizeisprecher. „Das war nicht beabsichtigt und tut ihnen leid.“ (ket)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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