Dortmunder Figurentheater begeisterte junge Zuschauer im Vellmarer Piazza

Pommes’ großer Auftritt

Kindgerecht: Einfühlsam erzählte Rüdiger Eggert vom Dortmunder Figurentheater Turbo Prop im Piazza die Geschichte von Pommes, der Supermaus, und seinen neuen Freunden. Fotos: Brandau

Vellmar. Unruhig rutscht der kleine Maximilian auf seinem Stuhl hin und her. Er kann es kaum erwarten, dass die Vorstellung im Vellmarer Piazza endlich losgeht. Schließlich stehen die Abenteuergeschichten von Pommes, der Supermaus, auf dem Programm. Eine Geschichte für Kinder im Vorschulalter.

Wieder einmal gastierte das Dortmunder Figurentheater Turbo Prop, mit dem Ursula und Rüdiger Eggert auf Tournee sind, im Vellmarer Haus der Jugend.

Gut 80 Zuhörer warteten gespannt darauf, dass endlich das Licht ausgeht und Pommes, die Supermaus, die bisher in einer Imbissbude lebte, ihren großen Auftritt bekam.

Pommes hatte es satt. Das Leben war grau in grau und nur seine bunten Superhelden-Comics brachten etwas Farbe in sein eintöniges Dasein. Da entschloss er sich, endlich auch richtige Abenteuer zu erleben und selbst einmal eine Supermaus zu sein.

So begab er sich auf die Reise. Eine verwunschene Burg im Wald schien ihm genau der richtige Ort zu sein, um sich als tapfere Maus zu bewähren. Und tapfer musste er auch sein, denn er war nicht der einzige Bewohner des alten Gemäuers.

Nachts geschahen dort aufregende und verblüffende Dinge. Doch bei Tageslicht gelang es Pommes schließlich das Geheimnis der Burg zu lüften und gemeinsam mit seinen neuen Freunden eine Geisterbahn zu betreiben.

Ein außergewöhnliches Stück, das von Rüdiger Eggert selbst geschrieben wurde und in stimmungsvollen Bildern voller Licht und Schatten, gekonnt inszeniert wurde. Das geheimnisvolle Bühnenbild zog die kleinen Zuschauer ebenso in ihren Bann, wie die magischen Klänge und seltsamen Geräusche, die das Gespenst Majo von sich gab.

So war auch der fünfjährige Maximilian Kauk von der Geschichte begeistert. Er verfolgte das Geschehen auf der Bühne aufmerksam. „Eine tolle Geschichte“, brachte es der Märchenfreund auf den Punkt. „So etwas würde ich gern öfter sehen“, sagte er zu seiner Oma, die ihm immer wieder erklären musste, warum das Stück schon nach 50 Minuten zu Ende war.

Von Werner Brandau

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