Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal zufrieden mit Ergebnis des vergangenen Jahres

Positive Bilanz der Jagd

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Auszeichnung: Für den ältesten Rehbock, ein achtjähriges Tier aus dem Revier Wilhelmshausen, erhielt Nils Klahold (rechts) von dem Bewerter der Hegeschau und stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Arend die Hegemedaille der Hegemeinschaft Unteres Fuldatal.

Fuldatal. Das vergangene Jagdjahr brachte ein zufriedenstellendes Ergebnis. Bei der Vorlage des Rehwildberichtes und des Streckenergebnisses stellte der Vorsitzende der Hegegemeinschaft fest, dass die Abschussplanungen in allen zur Gemeinschaft gehörenden Revieren erfüllt werden konnten.

Beim Rehwild wurden insgesamt 88 Tiere und beim Schwarzwild 89 Tiere erlegt. Ein Hirsch kam im Revier Rothwesten zur Strecke. Das Rehwild teilte sich in 43 männliche (97,7 Prozent der Planung) und 45 weibliche Tiere (102,3 Prozent) auf. Davon gehörten 39,8 Prozent der Altersklasse und 60,2 Prozent der Jugendklasse an. „Besser lässt sich die Abschussvorgabe nicht erfüllen“, kommentierte Ulbrich das Ergebnis. Das Verhältnis beim Schwarzwild lag bei 57 männlichen zu 32 weiblichen Wildschweinen.

Bei der gleichzeitigen Hegeschau präsentierten die meisten Jagdreviere einen Teil der Gehörne des erlegten männlichen Rehwildes. Helmut Arend (Ihringshausen), stellvertretender Vorsitzender und Bewerter, wies darauf hin, dass es eine freiwillige und keine Pflichttrophäenschau früherer Jahre sei. Er hob hervor, dass eine ganze Reihe sehr guter Böcke mit einer beachtlichen Trophäenqualität zur Schau gestellt wurden, wobei sich die guten Mastverhältnisse in den letzten Jahren ausgewirkt hätten. Für den Vorsitzende Hans-Jürgen Ulbrich ist die Schau ein Zeichen für die Qualität und den Gesundheitszustand des Wildes.

Die traditionell für den ältesten erlegten Rehbock zu verleihende Hegemedaille ging wie bereits im Vorjahr an Nils Klahold. Der Jäger hatte in diesem Jahr im Revier Wilhelmshausen einen achtjährigen Bock erlegt.

Die vorgelegte Streckenliste weist weitere erlegte Tierarten aus: 128 Waschbären, 102 Füchse, 22 Dachse, 92 Rabenkrähen, je 49 Stockenten und Ringeltauben, zehn Elstern, neun Hasen, zwei Kaninchen, sechs Steinmarder und einen Baummarder. (phk)

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