Nicht zugestellte Post: Pressesprecher bedauert Vorfälle in Rengershausen

Kassel/Baunatal. Stefan Heß, Pressesprecher der Deutschen Post, bedauert, dass Teile von Baunatal-Rengershausen am 21. und 22. Dezember keine Post erhalten haben. Die Lieferungen seien nicht ausgefallen, hätten aber zweimal wegen Überschreitung der vorgeschriebenen Arbeitszeit abgebrochen werden müssen.

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Laut Heß darf ein Briefträger oder Paketfahrer nicht länger als zehn Stunden plus Pausen unterwegs sein. „Natürlich wissen unsere Leute über die emotionale Wirkung von Weihnachtspost und hängen immer wieder mal ein paar Minuten dran“, sagt Heß. Doch auch dieses Zeitfenster sei bei den Auslieferungen in Rengershausen schon ausgeschöpft gewesen. Gleichwohl habe die Post zu Weihnachten alles getan, damit Briefe und Päckchen ihre Adressaten erreichen.

Stefan Heß

In den Postzentren habe man so viele zusätzliche Schichten eingerichtet, dass dort am Ende fast rund um die Uhr gearbeitet wurde. Mitarbeiter der Verwaltung seien in die Verteilzentren beordert worden. „Aber wenn LKW in manchen Bundesländern Fahrverbot erhalten, dann kann von dort auch keine Post zum Verteilen in die Zentren gebracht werden“. sagt Heß.

Deshalb habe der Paketzusteller DHL sowohl am Sonntag, 19. Dezenber, wie auch am ersten Weihnachtsfeiertag Pakete und Päckchen ausgeliefert, am 26. Dezember allerdings nur Expressendungen.

Den Vorwurf, DHL-Fahrzeuge seien nicht alle mit Winterreifen ausgerüstet und hätten deshalb Schwierigkeiten auf den Strecken, weist Heß ebenfalls zurück: „Die Autos sind entweder mit Winterreifen oder mit Ganzjahresreifen ausgestattet. Am Montag sei noch verspätete Weihnachtspost ausgeliefert worden, seit Dienstag laufe die Zustellung wieder entspannt. (wd)

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