Die geo-Fennel GmbH exportiert Vermessungsinstrumente in 60 Länder der Erde

Präzision ist ihre Stärke

Innovative Vermessungstechnik: Doris Meckbach, Assistenz der Geschäftsführung, mit einem Rotationslaser und Prokurist Martin Haslbauer an einem Bautachymeter. Foto: Husung

Baunatal. Das Präzisionsmessrad ist ein Klassiker. Das Gerät, mit dem man – wie der Name schon sagt – höchst präzise Strecken ausmessen kann, war 1965 das erste Produkt, das Firmengründer Richard Führer auf den Markt brachte. Heute ist es immer noch im Sortiment von geo-Fennel zu finden. Die Nachfrage besteht. Ein Klassiker eben.

Weitaus innovativer sind die anderen Instrumente, die das mittelständische Unternehmen vorwiegend für gewerbliche Anwender, zum Beispiel aus den Bereichen Tiefbau, Hochbau, Innenausbau, Garten und Landschaftsbau, Maler und Elektriker entwickelt und über den Fachhandel vertreibt: geo-Fennel bietet Laservermessungsgeräte wie Rotations- und Linienlaser, klassische Vermessungsinstrumente wie Nivelliere und Theodolite sowie entsprechendes Zubehör an.

Wenn beispielsweise eine Lagerhalle gebaut werden soll, muss der Boden überall auf gleiches Niveau gebracht werden. Ein geeignetes Messinstrument ist ein Rotationslaser. „Für die Messung mit einem herkömmlichen Nivelliergerät braucht man zwei Personen. Der Vorteil des Lasers: Er kann von einem Mitarbeiter bedient werden“, sagt Prokurist Martin Haslbauer.

Mittlerweile beliefern die Nordhessen 60 Länder weltweit – alle EU-Länder sowie Afrika, Asien, Arabien, Südamerika und Australien. „Der Exportanteil liegt bei 75 Prozent und ist seit Jahren konstant“, sagt Haslbauer, der seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei geo-Fennel absolvierte. Seit elf Jahren leitet er mit Geschäftsführer Bernd Vogel das Unternehmen, das 28 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Ideen für neue Vermessungsinstrumente entstehen in Rengershausen. Gefertigt wird seit Mitte der 90er-Jahre vorwiegend in China. „Zur Qualitätssicherung unterziehen wir die Geräte vor der Markteinführung umfangreichen Tests. Auf Teststrecken werden dazu Vermessungssituationen simuliert“, erläutert Doris Meckbach, Assistenz der Geschäftsführung. Neben den Produkten, die unter dem Namen geo-Fennel das Haus verlassen, fertigt das Unternehmen auch Geräte für namhafte Industriemarken. „Sie sehen anders aus, enthalten aber die gleiche Technik wie die Originale“, so Haslbauer.

Wichtig sind laut Haslbauer auch Reparatur, Wartung und Hilfestellung. „Wir stehen den Kunden auch nach dem Kauf zur Verfügung.“

Ein Blick in die Zukunft: „Der Trend ist eindeutig positiv“, so Haslbauer. Seit dem Umzug ins Gewerbegebiet Mitte der 90er-Jahre wurde das Gebäude zweimal erweitert, zudem ist eine zusätzliche Lagerhalle entstanden.

Information: geo-Fennel GmbH, Kupferstraße 6, 34225 Baunatal, Tel. 05 61/49 21 45. www.geo-fennel.de

Von Esther Husung

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