Tombola für Stiftung

Kreativmarkt im Fuldataler Forum: Pralinen neben Origami

Kreationen aus Schokolade: Silke Weigelt mit ihren süßen Verlockungen beim Fuldataler Kreativmarkt. Fotos: Knauth

Fuldatal. Handgeschöpfte Knusperschokoladentafeln und selbst kreierte Trüffel aus erlesenn Zutaten wie der vanillig-süß schmeckenden Tonkabohne entlockten dem ein oder anderem Pralinentester am Wochenende ein anerkennendes Lob. Es ging an die Confiseurin auf dem Kreativmarkt in Fuldatal.

Seit April dieses Jahres stellt Silke Weigelt aus Simmershausen Pralinen und Schokoladentafeln her. Dabei schreckt sie auch vor Kreationen wie Ziegenkäse mit Honig und Rosmarin nicht zurück.

Das Ergebnis kann sich schmecken lassen. „Bei der Pralinenherstellung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt“ sagt Weigelt. „Ich würde nie Kreationen anbieten, die ich nicht selbst probiert und für gut befunden habe.“

Neben der Confiseurin fanden sich 25 weitere Künstler aus Fuldatal, Hann. Münden und Vellmar auf dem Kreativmarkt, die mit ihren Arbeiten die Besucher am Wochenende erfreuten. Auch Organisatorin Anita Langfellner, die zum vierten Mal den Markt arrangierte, war selbst mit einem Stand mit Aufbaukeramik vertreten.

Die Besucherzahlen sprachen für sich: „Für einen Samstagnachmittag sind wir sehr gut besucht“, freute sich Langfellner.

Zwischen selbstgenähten Teddybären und gefilzten Hausschuhen fand sich auch eine Tombola, die mit jedem verkauften Los die im Januar gegründete Borreliose-Leipholz-Ringeler-Stifung unterstützt, die über durch Zecken übertragene Krankheiten aufklären will. Ob Schals, Mützen oder Stirnbänder. Alles was man für die kalte Jahreszeit braucht gab es zu gewinnen.

Papierfalt-Kunst

Auch die Origami-Künstlerin Monika Fischer nutzte die Chance, ihre Papierfalt-Kunst auf dem Kreativmarkt zu präsentieren. „Schon dass Schiffe falten, was die meisten Kinder aus Schule kennen, zählt zur Origami-Kunst“, erklärt Fischer. Ob Ohrringe, Kerzenständer oder Buchfaltung. Seit vier Jahren beschäftigt sich Fischer nun mit der alten japanischen Kunst des Papierfaltens. Gut acht Stunden braucht sie für eine Buchfaltung.

Um es in der Region noch bekannter zu machen, besucht sie nun Schulen und faltet mit den Kindern in Hausaufgabenbetreuungen.

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