Agendagruppe informierte in Lohfelden über umstrittene Erdgasförderung

Protest gegen Fracking-Methode

Keine Chemie in die Erde: Mitglieder der Agendagruppe Umwelt und Naturschutz der Gemeinde Lohfelden warben für den Protest gegen das Fracking und sammelten Unterschriften. Unser Bild zeigt von links Werner Diehl, Norbert Kniprath, Helmut Unverzagt, Ullrich Kindervater, Bernd Rudolph, Hans Stackebrandt, Heino Kirchhof und Ottfried Niessner. Foto: Katharina Schaub/nh

Lohfelden. Stoppt das Fracking – Unter diesem Motto demonstrierten in Lohfelden Mitglieder der örtlichen Agendagruppe Umwelt- und Naturschutz gegen die umstrittene Methode der Erdgasförderung. Mit einem Aufruf der Bürgerinitiative „Fracking freies Hessen“ machte der Arbeitskreis an Infoständen vor dem Rathaus und am Tegut-Markt auf die Risiken des Förderverfahrens für Mensch und Natur aufmerksam.

Zahlreiche Bürger trugen sich in die Unterschriftslisten ein. Auch Timon Gremmels (SPD), Mitglied des Hessischen Landtags, besuchte den Infostand vor dem Rathaus.

Wer trägt die Risiken des Frackings? Wer kommt für die Schäden auf? – das waren zentrale Fragen der Initiatoren.

Die Bürgerinitiative und der Agenda-Arbeitskreis begründen ihren Protest in erster Linie damit, dass die beim Fracking unter hohem Druck eingesetzten Chemikalien das Trinkwasser verunreinigen, Erdbeben auslösen und unübersehbare Schäden verursachen können. Außerdem werde die Landschaft durch Bohrtürme verunstaltet. Auch die Gesundheit der Menschen sei gefährdet, bei Häuser seien Risse zu befürchten, heißt es in dem Aufruf.

Der von vielen Bürgern unterstützte Protest mündet in die Forderung, zukünftig ausschließlich auf erneuerbare Energien zu setzen. (ppw)

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