Freibad Obervellmar feierte 60. Geburtstag mit kostenloser Pool-Party – Laufmatte war der Renner

Mit Purzelbäumen übers Wasser

Purzelbaum über den Pool: Dominik Neubert und das Zephyrus-Discoteam hatten eine Laufmatte über das Becken des Freibads Obervellmar gespannt, die sehr gut ankam. Foto: Rogge-Richter

Vellmar. Dass ihre Sprösslinge plötzlich über Wasser laufen konnten, hat am Sonntag einige Eltern im Freibad Obervellmar ziemlich überrascht. Erstaunt lugten sie über die Hecke, die die Liegewiese vom großen Becken trennt, und fanden die Erklärung für das wundersame Ereignis: Mit Karacho rannten die Kinder und Jugendlichen über eine spezielle Laufmatte, die die Animateure vom Zephyrus-Discoteam quer übers Becken gespannt hatten. Sie schlugen kreischend Purzelbäume und Räder, bevor sie mit einem lauten Platsch im Wasser landeten.

Die Laufmatte: Sie war nur eine der zahlreichen Attraktionen der „Mega-Sommer-Pool-Party“, mit der das Freibad Obervellmar am Sonntag seinen 60. Geburtstag feierte. Die Stadt Vellmar hatte zu der großen Sause bei freiem Eintritt eingeladen. Beaufsichtigt von mehreren Schwimmmeistern sowie Mitgliedern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Ortsgruppe Vellmar, tanzten und planschten am Nachmittag mehrere Hundert Partygäste am beziehungsweise im Becken.

Für Musik und wummernde Bässe, für Spiele und mächtig viel Spaß sorgte das vierköpfige Zephyrus-Discoteam aus Bielefeld: Discjockey Nils Schüler, Moderator Christian Anwey sowie die Animateure Dominik Neubert und Lars Hainke hielten die Badegäste ordentlich auf Trab. Sie hatten nicht nur Badeinseln sowie überdimensionale Schwimmtiere im Gepäck, auf der gleich mehrere Jungs und Mädels Platz fanden, sondern auch zwei transparente, mit Luft gefüllte Wasserlaufbälle, in die man komplett hineinsteigen und von einem zum anderen Beckenrand kugeln konnte.

Zu den vielen Wettbewerben, zu denen das Discoteam immer wieder aufrief, gehörte unter anderem das sogenannte Tornado-Rennen, das auch bei Marvin (11) und Finn (10) aus Vellmar super ankam: Auf ihrer Schwimminsel paddelnd, einmal durchs ganze Becken hin und wieder zurück, ließen sie die vier gegnerischen Teams hinter sich - und belegten so den ersten Platz. „Ich habe mich das ganze Rennen über kaputtgelacht, weil es so witzig war“, sagt Finn und klettert vor Stolz grinsend aus dem Wasser. (pri)

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