RSC Weimar-Ahnatal richtete die Radtouristikfahrt und den Herkulespokal aus

220 Radfahrer auf drei Strecken

Stärkung nach der Tour: Teilnehmer Horst Noll (rechts) stärkt sich mit einer Bratwurst, die ihm Dieter Thomas (von links), Elisabeth Herms-Lübbe, Heinz Karl und Brigitte Thomas servieren.

Ahnatal. 220 Radbegeisterte haben sich am frühen Sonntagmorgen bei der 25. Ahnataler Radtouristikfahrt auf die drei angebotenen Strecken begeben. Über vier Stunden verteilt fanden sich die Hobbyradler ein, um die 46, 80 oder die 114 Kilometer zu bewältigen.

Kampf mit dem Gegenwind

„Es war super, aber mit dem Gegenwind hatten wir ganz schön zu kämpfen“, berichtete Gerhard Rüppel. Zusammen mit seiner Frau Irene hatte der Radsportler zuerst die 46 Kilometer bewältigt und sich danach dem Helferteam des RSC-Weimar Ahnatal angeschlossen.

Dieses hatte alle Hände voll zu tun. Denn neben der Radtouristikfahrt wurde in der Sporthalle der Herkulespokal im Kunstradfahren ausgerichtet. Die 35 Kuchenspenden waren am Ende der Veranstaltung restlos ausverkauft und sichtlich erschöpft wirkten einige Helfer beim Abbauen. „Es war ein wahnsinnig großer Anlauf. Wir freuen uns über die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen. Mein Dank gilt unseren vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre“, sagte Helmuth Persch, Vorsitzender im RSC.

Für viele Radfahrer hat die Ahnataler Radtouristikfahrt mittlerweile Tradition. So kamen sogar 16 Starter aus dem nordrheinwestfälischen Blochen und sechs Starter aus Lippstadt. Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer aus Köln zu bewältigen.

Die unterschiedlichen Strecken führten allesamt nach Liebenau, wo ein Kontrollpunkt eingerichtet wurde. „Die Organisation hat phantastisch geklappt und die Stimmung war spitze“, schwärmte Horst Ries, der aus Trendelburg zur Radtouristikfahrt angereist war. In kleinen Gruppen von zwei bis maximal fünf Teilnehmern waren die Radfahrer auf die Runden gegangen. Zurück an der Sporthalle bot sich die Möglichkeit, die Titelkämpfe im Kunstradfahren zu verfolgen. Mit Vizeeuropameisterin Hannah Auth war dabei eine Fahrerin der Weltelite zu Gast. „Man fühlt sich aufgrund der schönen Atmosphäre als Gast willkommen und kann diese hochwertigen Wettkämpfe genießen“, lobte Besucher Horst Noll.

Bereits am frühen Nachmittag waren dann auch die Teilnehmer der Radtouristikfahrt wieder in Ahnatal eingetroffen. (ptk)

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