Der Fährmann am Fuldaradweg R1 wird jetzt von Familie Hess selbst betrieben

Radlerziel bleibt erhalten

Wirtsleute mit Leib und Seele: Braumeister Harald Hess betreibt mit Ehefrau Angelika auch die Fuldabrücker Landbrauerei in Dörnhagen.

Fuldabrück. Das Gasthaus „Fährmann“ zählt zu den beliebten Raststellen der Radwanderer auf dem Fuldaradweg R1 in Fuldabrück-Bergshausen. Nachdem die bisherige Pächterin aufgegeben hatte, stand der Fortbestand des rustikalen Restaurants auf der Kippe, doch nun heißt es: Zurück zu den Wurzeln.

Harald und Angelika Hess, die den Fährmann 2004 erbauten und anfangs auch selbst bewirtschafteten, haben jetzt selbst wieder das Kommando übernommen. Der 58-Jährige wird den „Fährmann“ zusammen mit seinem Sohn Daniel (27) bewirtschaften.

Beide sind Braumeister und haben sich mit ihrer Fuldabrücker Landbrauerei in Dörnhagen bei den Freunden heimischen Bieres einen guten Namen gemacht. In der 1995 gegründeten Mini-Brauerei brauen Vater und Sohn heute zwischen 800 und 900 Hektoliter jährlich.

Das Helle, das Dunkle und das Weizen – allesamt naturtrübe Biere – werden auch im Fährmann das Rückgrat des Getränkeangebotes bilden. Dazu gibt es besonders während der Radler-Saison leichte Kost für die Drahtesel-Reiter, aber auch Deftiges. Koch und Küchenmeister Karl-Heinz Wochatz versteht sich aber auch auf vegetarische und feine Küche und natürlich Fischgerichte. Zwei Vollzeit- und fünf Teilzeitarbeitsplätze hat Harald Hess im Fährmann geschaffen, das Innere des Gasthauses von angestaubten Fischernetzen und Glaskugeln entrümpelt.

Unter der Decke hängt aber nach wie vor ein Modell des Fährbootes, dessen Original bis 1961 vor allem die Arbeiter der Textilfabriken in Kassel über die Fulda schipperte.

Das Ziel von Vater und Sohn ist klar: „Wir wollen den dramatischen Sinkflug der vergangenen Monate stoppen und den Fährmann wieder zu einem guten und beliebten Gasthaus rund ums Jahr machen“, sagte Harald Hess. (tom)

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