Fahrradbörse der Söhre-Schule Lohfelden – Auch Werkstatt aktiv

Die Räder fit gemacht

Karsten Pittner

Lohfelden. Die Tradition geht weiter: Zum zwanzigsten Mal in Folge fand am Samstag die Fahrradbörse an der Söhre-Schule statt.

„Die Fahrradbörse gibt es seit 1993 und zehn Prozent des eingenommenen Geldes geht an die Fahrradwerkstatt“, berichtete Klaus Offenhammer, Vorsitzender des Fördervereins der Söhre-Schule. Die konnte sich so im vergangenen Jahr über 700 Euro freuen.

Karsten Pittner ist Lehrer und leitet die Fahrradwerkstatt-AG. „Die Schüler der AG veranstalten die Fahrradbörse zusammen mit dem Förderverein. Einige ehemalige Schüler machen auch mit“, erklärt er.

Bereits Tradition: die Fahrradbörse an der Söhre-Schule in Lohfelden.

Die Fahrradannahme am Vortag sei vergleichsweise schleppend angelaufen, sagte Pittner und verwies auf das Wetter: „Ich betreue die Fahrradbörse seit zehn Jahren und das ist das erste Mal, dass noch Schnee liegt.“

Sämtliche Arten von Fahrrädern waren im Angebot, vom BMX bis zum Tourenrad, von der Kindergröße bis zum 28-Zoll-Rad. Auch Tretroller und Fahrradanhänger gab es. „Nur Ersatzteile verkaufen wir keine mehr“, ergänzte der Pädagoge. „Die verschwinden zu schnell, damit hatten wir in der Vergangenheit Probleme.“

Während viele andere Schulen ihre Fahrradwerkstätten geschlossen haben, nimmt die AG der Söhre-Schule sogar Aufträge an, die nicht von Schülern kommen. Außerdem werden regelmäßig Radtouren organisiert. „Mit der Schulleitung beginnt eine neue Ära, aber die Fahrradwerkstatt bleibt bestehen“, sagte Pittner abschließend.

Von Patrick Kessler

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