Auch der Landkreis Kassel sammelt ausgediente Handys ein – Die Methode ist eher unkonventionell

Handyentsorgung im Kreis: Auf die graue Tonne legen 

Ob das funktioniert? Die Abfallentsorgung des Landkreises rät, alte Mobiltelefone zum Abtransport durch die Müllwerker einfach auf die Tonne zu legen. Foto: Ketteritzsch

Kreis Kassel. Im Konkurrenzkampf um das wertvolle Innenleben ausgedienter Mobbiltelefone will auch der Landkreis Kassel ein Stück vom Kuchen abhaben. So aufwändig wie das System der Telekom ist die Methode der kommunalen Abfallentsorgung allerdings nicht.

Wer zwischen Bad Karlshafen und Baunatal, Helsa und Wolfhagen sein Handy loswerden will, sollte es einfach auf die graue Restmülltonne legen, rät Kreissprecher Harald Kühlborn. Die Müllwerker würden die Geräte dann mitnehmen.

Kurzclip

Bedenken, dass die Handys durch Schabernack irgendwo in der Landschaft und nicht beim Ausschlachten landen, habe man beim Eigenbetrieb Abfallentsorgung nicht. „Bisher hatten wir damit keine Probleme“, sagt Kühlborn. Warum aber stellt der Landkreis in den Rathäusern der 29 Städte und Gemeinden nicht Tonnen auf, in die die alten Geräte geworfen werden können? Bei zusätzlichen Dienstleistungen seien die Kommunen „sehr zurückhaltend“, weiß der Sprecher. Einige Städte und Gemeinden bieten allerdings in Eigenregie die Möglichkeit, Handys und anderen Elektroschrott loszuwerden. So können die Altgeräte auf den Bauhöfen von Baunatal, Fuldabrück, Habichtswald und Vellmar abgegeben werden.

Weitere Informationen am Abfall-Telefon des Landkreises Kassel unter der Nummer 0561/1003-1133.

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