Sieben Gemeinden schließen mit KVG Vertrag über Job-Ticket

Per Bus ins Rathaus

Bürgermeister und KVG schlossen Vertrag: Auf dem Bild vorn von links Arnim Roß (Kaufungen) und Michael Steisel (Söhrewald), stehend von links KVG-Vertriebsleiterin Christa Ambrosius, Michael Reuter (Lohfelden), Edgar Paul (Nieste), Tilo Küthe (Helsa) und KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert. Es fehlen Andreas Siebert (Niestetal) und Dieter Lengemann (Fuldabrück). Foto: Schräer

Kreis Kassel. Sieben Gemeinden aus dem östlichen Landkreis wollen den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Für ihre zusammen rund 500 Mitarbeiter der Verwaltungen haben die sieben Bürgermeister der Kommunen Fuldabrück, Helsa, Kaufungen, Lohfelden, Nieste, Niestetal und Söhrewald gemeinsam mit der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) einen Vertrag über ein Job-Ticket abgeschlossen. Die in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen sieben Gemeinden haben gemeinsam den Rahmenvertrag geschlossen, um auf eine möglichst hohe Zahl von Nutzern zu kommen, betont Bürgermeister Michael Steisel (Söhrewald). Nur dann rechne sich das Angebot auch für die KVG, die das Job-Ticket sieben Prozent günstiger anbietet als eine reguläre Jahreskarte. Die Verwaltungen kostet das Angebot nichts.

Der öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn sei eine günstige und umweltfreundliche Möglichkeit der Mobilität, betonen die Bürgermeister. „Wir kümmern uns um Masterpläne zur Verkehrsreduzierung und zum Klimaschutz, hier haben wir aber eine ganz praktische Umsetzung“, betont Bürgermeister Michael Reuter (Lohfelden).

Es gebe noch viele Menschen in Nordhessen, die nicht wüssten, wie bequem sie mit Bus oder Bahn ihren Arbeitsplatz erreichen könnten, sagt KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert. Das Job-Ticket sei ein guter Weg, die Vorteile des ÖPNV bekannter zu machen.

Ihre Job-Tickets können Mitarbeiter der Verwaltungen nicht nur für die Fahrt zur Arbeit nutzen. An Wochentagen ab 19 Uhr und an Wochenenden können mit dem Ticket zudem ein erwachsener Begleiter und alle zum Haushalt gehörenden Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren kostenlos mitgenommen werden. Außerdem ist diese Fahrkarte frei übertragbar.

Jetzt wollen die sieben Verwaltungschefs in den Rathäusern des östlichen Landkreises die Werbetrommel für das Job-Ticket rühren. Für viele Mitarbeiter dürfte das Angebot interessant sein, meint Steisel, zum Beispiel für jene, die nach Söhrewald von Lohfelden oder Kassel pendeln. (mic)

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