Trotz schlechten Wetters

Martin Schenker meistert den Transalpine Run: Regen, Matsch und viele Stürze

Martin Schenker aus Baunatal hat den Transalpine Run trotz schlechter Wetterbedingungen gemeistert. Foto: De Filippo

Baunatal. Es war die körperlich anstrengendste Woche seines Lebens, doch für Martin Schenker war sie auch eine der schönsten. Der Baunataler hat den Transalpine Run, einen Extremlauf über die Alpen, absolviert - und kam nach 293 Kilometern unverletzt ins Ziel.

Andere hatten nicht so viel Glück. Sein Laufpartner Jürgen Helm aus Homberg, mit dem Schenker als Team gestartet war, musste nach der vierten Etappe aufgeben. Er hatte sich einen Schienbeinmuskel verletzt. Insgesamt sei nur etwa die Hälfte aller Läufer ins Ziel gekommen, berichtet Schenker. „Das zeigt, wie hart das Rennen ist.“

Vor allem das Wetter habe den Läufern zu schaffen gemacht. „Es hat viel geregnet, die Strecke war gerade an den ersten Tagen sehr rutschig“, berichtet der 51-Jährige. Es habe reihenweise Stürze gegeben. Dennoch: Das Rennen sei für ihn ein wunderschönes Erlebnis gewesen. „Diese Kombination aus Laufen und Wandern, dazu die tolle Landschaft: Das hat großen Spaß gemacht“, sagt Schenker, der das Abenteuer vielleicht im kommenden Jahr noch einmal wagen wird.

Auch der soziale Aspekt kam bei dem Rennen nicht zu kurz. 60 Laufpaten haben sich gefunden, die das nordhessische Team mit einer Geldspende unterstützten. „So sind über 2000 Euro zusammengekommen“, berichtet Schenker. Mit dem Geld soll der Kasseler Kultur- und Kontaktladen am Leben erhalten werden. In der Einrichtung, die von Diakonischem Werk und Kirchengemeinde betrieben wird, kommen Menschen aus unterschiedlichen, teilweise sehr schwierigen Lebenssituationen zusammen. (pdf)

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