Warten auf Wiesbaden

Regionalreform: Regierung prüft Idee von OB Hilgen und Landrat Schmidt

+
Andreas Güttler

Kreis Kassel. Nachdem das Thema Regionalreform bereits die Bürgermeister der 29 Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel beschäftigt hat, haben sich jetzt auch die Parlamentsvorsitzenden mit der Initiative von Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Landrat Uwe Schmidt (beide SPD) für die Bildung eines Landkreises Region Kassel auseinandergesetzt.

Als Leiter der Arbeitsgruppe, die den Vorschlag an die Landesregierung entwickelt hatte, berichtete Kreistagsvorsitzender Andreas Güttler (SPD) über das Modell. Wie schon die Bürgermeister sähen auch die ehrenamtlichen Vorsitzenden der Kommunalparlamente erst dann Bedarf für umfassendere Informationen, wenn das Land die Prüfung des Vorschlags abgeschlossen hat, erklärte Güttler.

Wie berichtet, hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Stadt und Landkreis aufgefordert, die Mandatsträger, Verwaltungschefs und die Bürger umfassend über die Reformvorschläge zu unterrichten. Diese sehen vor, Stadt und Landkreis in einem neuen Landkreis Region Kassel zu vereinigen. Die Stadt Kassel soll kreisfrei bleiben und einen Sonderstatus erhalten. Dem Kreistag sollen künftig auch Abgeordnete aus Kassel angehören. Der Landrat würde auch von den Kasseler Bürgern gewählt.

Wie Kreissprecher Harald Kühlborn auf HNA-Anfrage erklärte, dauert die Prüfung des Vorschlags durch die Landesregierung an. (ket)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.