Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal zog Bilanz 2011 – Zwei Medaillen für Abschuss der ältesten Böcke

82 Rehe und ein Hirsch wurden erlegt

Hegemedaille für älteste Rehböcke: Die Jäger Volker Dippel (von links), Pächter Revier Kassel-Wolfsanger, und Nils Klahold, Pächter Revier Wilhelmshausen, zeichnete Forstmann in Ruhe Werner Eckel für die von ihnen zur Strecke gebrachten ältesten Rehböcke in der Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal aus. Foto: Hobein

Fuldatal. Bei der Hegeschau der Hegegemeinschaft Unteres Fuldatal gab es sowohl bei der vorgelegten Streckenliste als auch beim Rehwildbericht zufriedenstellende Ergebnisse. Dabei präsentierte die Jägerschaft die Trophäen des im vergangenen Jagdjahr zur Strecke gebrachten männlichen Rehwildes. Diesmal waren keine Keilerwaffen dabei, obwohl in den Revieren der Hegegemeinschaft insgesamt 52 Stück Schwarzwild (Wildschweine) erlegt wurden.

Der Vorsitzende der Hegegemeinschaft, Hans-Jürgen Ulbrich (Wilhelmshausen), war mit dem Abschussergebnis beim Rehwild, das zu rund 87 Prozent erfüllt wurde, sehr zufrieden. Das Verhältnis zwischen Altersklasse und Jugendklasse, das bei 40 zu 60 Prozent liegen sollte, wurde nur annähernd beim männlichen Rehwild mit 38 zu 62 Prozent erfüllt. Nicht ganz zufrieden war bei der Trophäenbewertung Werner Eckel aus Holzhausen mit dem Verhältnis beim weiblichen Rehwild, das bei 33 zu 67 Prozent lag.

Mit der Hegemedaille wurden vom ehemaligen Forstmann Eckel die Jäger der zwei ältesten erlegten Rehböcke ausgezeichnet. Nils Klahold erhielt die Auszeichnung für einen achtjährigen Rehbock im Revier Wilhelmshausen und Volker Dippel für einen

sechsjährigen Bock, den er im Revier Kassel-Wolfsanger erlegte.

Nach der vorgelegten Streckenliste wurden unter anderem im Bereich der Hegegemeinschaft folgende Wildarten erlegt: ein Hirsch, 82 Rehe, 52 Wildschweine, zehn Hasen, 59 Füchse, 71 Waschbären, 14 Dachse, elf Steinmarder, zwei Hermeline, 236 Rabenkrähen, 33 Stockenten, 18 Ringeltauben, 17 Elstern und eine Nilgans. (phk)

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