Rekordumsatz bei Hausverkäufen im Landkreis Kassel

FrankMause

Kreis Kassel. Der Immobilienmarkt im Landkreis Kassel ist gesund. Das trifft nicht nur auf den Speckgürtel um Kassel zu, sondern umfasst auch die Kreisteile Hofgeismar und Wolfhagen.

Diese erfreuliche Bilanz zog der Leiter des Amtes für Bodenmanagement Korbach, Frank Mause, als er den Immobilienbericht 2015 vorstellte.

Vor allem der Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern erlebte im vergangenen Jahr im Landkreis Kassel einen Aufschwung. 3300 Immobilien wurden demnach 2014 veräußert. Das entspricht gegenüber dem Jahr zuvor einer Steigerung von 200 Immobilien. Beeindruckend ist auch die Geldsumme, die dabei umgesetzt wurde: 350 Millionen Euro.

Wenngleich die Kreisteile Hofgeismar und Wolfhagen von dem florierenden Immobilienmarkt profitieren, so gibt es dennoch regionale Unterschiede.

Drei Zonen

Wie Dieter Musmann vom Amt für Bodenmanagement sagt, lässt sich der Landkreis Kassel in drei Zonen gliedern. Da ist zunächst einmal der Speckgürtel um Kassel herum, gleichzusetzen mit dem Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes Raum Kassel, dann Orte mit sogenannter Zentralfunktion, wie beispielsweise Hofgeismar und Wolfhagen und schließlich ländliche Gemeinden wie Oberweser, Wahlsburg und Naumburg.

Die meisten Immobilien wurden im Vorjahr in Niestetal verkauft - nämlich 245. Gefolgt von Wolfhagen (217) und Vellmar (194). Baunatal brachte es immerhin auf 191 Verkäufe. Das meiste Geld wurde dabei in der VW-Stadt für Häuser erzielt (60 Millionen Euro) vor Fuldabrück (42 Mio.) und Niestetal (33 Mio.).

Schlusslichter in diesem Ranking sind Wahlsburg (26 Verkäufe), Helsa (50), Nieste (48) und Bad Karlshafen (52). Das Mittelzentrum Hofgeismar kam auf 143 Hausverkäufe.

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