FDP-Minister will Weiterbau im Lossetal

Rentsch: Bekenntnis zur A 44

Florian Rentsch

Kaufungen/Helsa. Kurz vor der Wahl hat Hessens Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) ein Bekenntnis zum Weiterbau der A 44 im Lossetal abgelegt. Die Entwicklungschancen der Region ließen sich „nicht mit halbfertigen Autobahnen realisieren“, sagte der aus Kaufungen stammende Minister am Mittwoch.

In seiner Stellungnahme geht Rentsch den Spitzenkandidaten der Grünen, Tarek Al-Wazir, an. Der Minister fordert von ihm „Ehrlichkeit über die Pläne zum Weiterbau der A 44 und der A 49“. Der Bedarf für die A 44 sei unzweifelhaft. „Das höchste deutsche Verwaltungsgericht hat die Verkehrsprognose nicht nur einmal, sondern wiederholt überprüft und zuletzt mit Entscheidung vom 28. März diesen Jahres noch einmal bestätigt“, erklärte Rentsch.

Zu dem Abschnitt zwischen Kassel und Helsa sind noch viele Fragen offen. Nachdem der Bundesrechnungshof Kritik an den überarbeiteten Plänen für die Trasse geübt hatte, liegt eine überarbeitetete Variante gegenwärtig beim Bundesverkehrsministerium. Das Haus von Peter Ramsauer (CSU) hat das letzte Wort bei der Genehmigung der Trasse. Umstrittenster Punkt ist der von den Finanzwächtern geforderte Wegfall der B 7 zwischen Oberkaufungen und Helsa. (ket)

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