Verkehrsminister will über A 44 sprechen

Rentsch bekräftigt Dialog

Florian

Kaufungen. Der hessische Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) will sich in Kaufungen der Diskussion über die A 44-Planung stellen. Das kündigte der Minister in einem neuen Brief an die Kaufunger Wählergemeinschaft (KWG) an.

Bei diesem Gespräch, das laut Rentsch stattfinden könne, sobald die Planungsunterlagen aus Berlin zurück seien, sollen auch Kaufunger Forderungen behandelt werden.

KWG: Trinkwasser gefährdet

Die KWG hatte ihre Positionen an Rentsch und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer geschickt. Kritisiert wird darin unter anderem eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch die geplante Verkehrsführung in Tallage, der Umleitungsverkehr von der A 44 mitten durch Kaufungen und die Gefahr der Verseuchung von Boden und Wasser durch den Tunnelbau bei Hirschhagen.

„Die Menschen im Lossetal sind froh, dass sich der zuständige Minister Florian Rentsch jetzt um diese Fragen kümmern will, bevor es zu spät ist“, sagte KWG-Vorsitzender Klaus Höfgen der HNA. Man wolle alle Hebel in Bewegung setzen, um Verbesserungen für Kaufungen zu erreichen. Höfgen fordert, das Autobahn-Projekt zu beenden und bereits gebaute Bereiche als Ortsumgehungen zu nutzen.

Am Samstag, 26. Januar, bietet Förster Carl Hellmold eine Führung auf der geplanten A 44-Trasse bei Kaufungen an. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Naturfreundehaus. (hog) Archivfotos: Brandau/nh; nh

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