Debatte um A 44-Trasse bei Kaufungen

Rentsch: Falsch interpretiert

Florian Rentsch

Kaufungen. Als „bedauerliche Überinterpretation“ hat der Sprecher des hessischen Verkehrsministeriums, Wolfgang Harms, die Reaktionen auf die Aussagen von Minister Florian Rentsch (FDP) zur A  44 bei Kaufungen bezeichnet. Rentsch hatte in einem Brief an die Kaufunger Wählergemeinschaft (KWG) angekündigt, die Trassenplanung der A  44 im unteren Lossetal und auch durch die Söhre noch einmal auf den Prüfstand zu stellen.

Die Aussagen des Ministers seien in Kaufungen offenbar missverstanden und falsch interpretiert worden, meint Harms. Der Sprecher hatte die in dem Brief getroffenen Aussagen gegenüber der HNA noch mal erläutert. Dabei habe man „nur klargestellt“, sagte Harms, „aber wir nehmen am Wortlaut des Briefes nichts zurück und rudern nicht zurück.“ Fakt sei, dass – wie bei jedem Projekt – im Planfeststellungsverfahren die Stellungnahmen zur Planung geprüft werden.

Auch auf HNA online wird das Thema diskutiert. Hier einige Auszüge: Azur schreibt: „Im Gegensatz zu Herrn Rentsch brauche ich meinen Kommentar zu seinem ersten Bericht zur A  44 in Kaufungen nicht zu ändern: typisches Politikergeschwätz. Jetzt, wo der Ausbau einschließlich Abfahrt Helsa-Ost und Ausbau der A  7 im Bau sind, will der Kaufunger Junge, Herr Rentsch, gutes Wetter machen für sich und seine Partei.

ichweissalles findet: „Ein bisschen naiv, der Junge. Genauso naiv wie die Kaufunger Wählergemeinschaft, die den Quatsch für bare Münze genommen hat. Ein Blick entlang der B  7 zwischen Helsa und Eschenstruth bringt Klarheit, die Illusion ist indessen besser als Erfolg zu verkaufen. (hog)

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