Freiwilligen Feuerwehr in Kaufungen

600 Gäste kamen zum Tag der Offenen Tür

Wasserspiele: Cameron Döring (12, links) und Yanik Obering (13) üben fleißig.

Kaufungen. „Sie müssen ruhig bleiben“, schallt es durch ein Megaphon auf dem Gelände der Kaufunger Feuerwehr. Mehrere hundert Leute schauen dabei zu, wie die Feuerwehrleute innerhalb von Sekunden ein riesiges Kissen aufpumpen, den so genannten Sprungretter.

„Im Korb steht ein Dummy, der dann auf das Kissen fällt“, erklärt Gemeindebrandinspektor Mattias Böttger. Und obwohl die Zuschauer wissen, dass es sich um eine Puppe handelt, die aus acht Meter Höhe in die Tiefe fällt, ist es still.

Einblick in die Arbeit

Über 600 Besucher schauten sich beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr in Kaufungen die Vorführungen an. „Die Jugendfeuerwehr hat den Brand eines kleinen Holzhauses gelöscht. Es wurde demonstriert, wie eine Person aus einem Auto befreit wird und natürlich wurde auch unser Sprungretter gezeigt“, sagt Mattias Böttger. Ihren Gästen wollten sie einen Einblick in die Feuerwehr-Arbeit geben. „Allerdings ist unser Aufgabenbereich viel größer. Es ist nur weniger spannend dabei zuzugucken, wie eine Ölspur entfernt wird“, sagt Andreas Herbold, stellvertretende Gemeindebrandinspektor.

Neue Fahrzeuge

Im Mittelpunkt des Tags der Offenen Tür standen aber zwei neue Fahrzeuge, die die Feuerwehr von der Gemeinde überreicht bekam. „Insgesamt waren dafür in den Haushalten 2012 und 2013 rund 130 000 Euro vorgesehen“, sagt Bürgermeister Arnim Roß. „Beide Fahrzeuge sind mit Digitalfunk ausgestattet“, erklärt Mattias Böttger. Neben vielen Informationen rund um Brände in Wohnhäusern und Sicherheitsvorkehrungen gab es Leckeres vom Grill, Kuchen und eine Hüpfburg für die jüngsten Besucher. Einigen gefiel es so gut, dass die Eltern ihre liebe Not hatten, den Nachwuchs nach Hause zu bewegen.

„Momentan sieht es bei uns gut aus, wenn ich mir unsere Mitgliederzahlen anschaue“, sagt Michael Böttger. „Es könnte zwar immer besser sein, aber wir haben 60 Aktive und 20 Mitglieder in der Jugendwehr.“

Von Anthoula Grigoriadou

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