Neubau für Polizei in Stadtmitte später fertig

Revier länger am alten Ort

+
Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch

Baunatal. Die Beamten des Polizeireviers Südwest in Baunatal werden nicht auf der Straße stehen, wenn der Mietvertrag für die jetzigen Räume am Goldacker in Altenbauna im Oktober 2013 endet.

Es bestehe die Option, dass die Polizisten so lange dort bleiben können, bis ihr neues Revier an der Friedrich-Ebert-Allee in der Stadtmitte fertig ist. Das versicherte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch auf Anfrage unserer Zeitung.

Das Revier soll zwischen Musikschule und Langenbergwiese neu und mit 1500 Quadratmetern Fläche in drei Geschossen vor allem größer entstehen – ausgelegt für 100 statt jetzt 60 Beamte. Außerdem ist eine Tiefgarage mit 17 Plätzen für Dienstfahrzeuge vorgesehen. Voraussichtlich wird es aber nicht vor Anfang 2014 betriebsbereit sein.

Das Gebäude wird die Stadt Baunatal bauen und dem Land Hessen vermieten. Das Abklären der Details hatte indes länger gedauert als erwartet, sodass sich auch die Fertigstellung verzögert. Inzwischen hat das Baunataler Stadtparlament den erforderlichen Bebauungsplan beschlossen.

Aufgrund der Verlängerungsmöglichkeit am jetzigen Standort würden „Beeinträchtigungen des Dienstbetriebs des Reviers von vornherein ausgeschlossen“, sagt Polizeisprecher Jungnitsch.

Das Revier Südwest ist nicht nur für Baunatal, sondern auch für Schauenburg sowie für Teile von Kassel zuständig – für insgesamt 120 000 Bürger. (ing)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.