Neue Spielgeräte bereichern die Schwimm-AG der Regenbogenschule Lohfelden

Riesenspaß im Wasser

Keine Angst vorm Wasser: Die Erstklässler der Regenbogenschule Lohfelden haben gemeinsam viel Spaß in der Schwimm-AG, die von den beiden Sportlehrerinnen Rebecca Gassmann-Ochs (hinten links) und Irina Kilinski (hinten rechts) geleitet wird. Foto: Helga Kothe

Lohfelden. Jeden Freitag geht’s ins Schwimmbad, ein Riesenspaß für die Wasserraten der ersten Klasse der Regenbogenschule in Lohfelden. Die Schwimm-AG der Grundschule ist ein Angebot speziell für Erstklässler, um sie so früh wie möglich mit dem Element Wasser vertraut zu machen.

Ängste nehmen

„Ich kann - das Spiel und Spaß im Wasser“ lautet das Motto der AG, die im Schwimmbad im Keller der Schulsporthalle angeboten wird. „Es geht darum, ihnen Ängste zu nehmen und die Freude am Schwimmen zu wecken“, erklärt Schulleiterin Ilse Eckhardt.

Seit den Sommerferien bereichern neue Spielgeräte den Schwimmunterricht, die durch die Aktion „Kinder für Nordhessen“ finanziert wurden. Darunter Schwimmbretter, Schwimmgürtel, Flossen, Schwimmnudeln, ein großer Wasserball und eine riesige Spielmatte. „Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Eckhardt. Mit den Geräten macht das Spiel im Wasser nicht nur Spaß, sondern man kann auch eine Menge trainieren – zum Beispiel Gleichgewicht, Koordination, erste Schwimmbewegungen oder das Eintauchen ins Wasser.

Von den Schülern wie auch von den Eltern wird das Angebot sehr gut angenommen. Rund 80 Erstklässler nehmen zurzeit in mehreren Gruppen an der Schwimm-AG teil. „Die Kinder finden das toll“, sagt Sportlehrerin Rebecca Gassmann-Ochs. Sie ist eine von sechs Sportlehrern mit Schwimmbefähigung an der Grundschule. Die Idee, Schwimmunterricht zu integrieren, entstand im Kollegium.

Die ersten Erfahrungen im Wasser sind sehr wertvoll: Früh erfahren die Kinder, was sie können und was sie dürfen. Sie lernen ihre eigenen Kräfte einzuschätzen, auf andere Rücksicht zu nehmen, die Baderegeln zu beherzigen. Diese gute Vorbildung sei wichtig, sie erleichtere es, das Schwimmen zu erlernen, sagt Sportlehrerin Irina Kilinski: „Wir fangen nicht mehr bei Null an.“

Ab der zweiten Klasse wird an der Regenbogenschule zusätzlich zum zweistündigen Sportunterricht eine Stunde Schwimmen pro Woche angeboten. Hier lernen die Schüler das Schwimmen, können das Seepferdchen machen und sich auf den Freischwimmer vorbereiten.

Das Schwimmbad an der Grundschule wurde 2011/2012 saniert. Nicht nur die rund 300 Schüler nutzen es, sondern auch viele Vereine. (pke)

HINTERGRUND

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