Elgershäuser Schützen- und Heimatfest - Am Wochenende wurde auf dem Festplatz am Hirzstein gefeiert

Von Rittern und Hawaiimädchen

Bunt: Die Leichenschwestern, die Ehefrauen der Leichbrüder, sind beim Festumzug mitgelaufen. Mit Blumenketten und Baströckchen hatten sich die Damen als Hawaiimädchen verkleidet und brachten die Gäste am Straßenrand in Urlaubslaune. Fotos: Hartung

Schauenburg. Wenn sich bunt geschmückte Motivwagen durch die Straßen von Elgershausen schlängeln, dann hat das Schützen- und Heimatfest seinen Höhepunkt erreicht.

Jedes Jahr zu Pfingsten veranstaltet der Förderverein der Sterbekasse der Leichenbrüderschaft 1620 Elgershausen das traditionelle Volksfest. Rund 35 Fußgruppen und Wagen nahmen am Festumzug am Sonntagnachmittag teil. Begleitet von lauter Musik der verschiedenen Musikzüge, wie zum Beispiel dem des KSV Baunatal oder dem Musikzug Elgershausen, zogen sie gut gelaunt durch den Schauenburger Ort.

Hunderte Schaulustige hatten sich zum Staunen und Kamelle sammeln am Straßenrand postiert. Vor allem die ganz jungen Besucher hatten großen Spaß am lauten Geschehen. So wie die Geschwister Ingmar (9), Erik (6) und Mareen (6) aus Bayern, die bei ihrem Cousin Justin (12) in Elgershausen zu Besuch sind. Die vier hatten sich Stoffbeutel für die vielen Süßigkeiten von zu Hause mitgebracht. Ihre Großeltern Rosemarie und Uwe Suffel wohnen seit 1978 in Elgershausen. „So lange gehen wir auch schon zum Schützenfest“, sagte Rosemarie Suffel. Genauso viel Freude wie die Zuschauer hatten auch die Teilnehmer des Festzuges. So wie die Leichenschwestern, die mit Baströckchen und Blumenketten aufmarschierten.

Neben Vereinen und Firmen aus der Region war auch Raphael Jakob mit von der Partie, der am Abend zuvor beim Königsschießen seinen Titel vom vergangenen Jahr als Schützenkönig verteidigte. Diesen Titel hätte sich auch Walter Sonntag gerne geholt. Für ihn wurde es am Ende der dritte Platz. Sonntag wurde damit zum zweiten Ritter. Zweiter des Königsschießens und damit erster Ritter wurde Timo Kotaska.

Am Samstagabend sorgte Reiner Irrsinn, der singende Friseur aus Homberg, für Stimmung bei den 1300 Gästen im Zelt. Am Sonntagabend gab es Tanz und Unterhaltung mit der Partyband Wild Birds. Eingeläutet wurde das Pfingssonntagsprogramm mit einem Gottesdienst im Festzelt. Darauf folgten ein Wettschießen der Schauenburger Vereine und später der Festumzug.

„Ich komme schon seit 20 Jahren zum Schützen- und Heimatfest hierher“, sagte Sascha Dittmar (39, Fuldabrück).

Am Montagmorgen ging es musikalisch mit dem Musikzug 1905 Elgershausen weiter. Frühschoppen und Preisschießen komplettierten das Vormittagsprogramm. Leckerer Eintopf, tolle Shows, Stimmung und Musik vom Baunataler Unterhaltungsduo Stefan und Ingbert sorgten auch am Montag, dem letzten Festtag, für ein abwechslungsreiches Programm. Mit der Tombola ging das Schützen- und Heimatfest dann am Abend zu Ende.

Hintergrund

Von Tina Hartung

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