Schnupperklettern und Spaziergänge gegen A 44

Robin Wood im Kaufunger Wald

Klettern für eine saubere Zukunft: Zwischen den Bäumen sind gut abgerüstet die Mitglieder von Robin Wood Norman (links) und Benjamin. Vorne stehen von links Verkehrsreferent Klaus Schotte, Lyn, Karlotta mit Mama Sarah Hackfort und Robin Wood Mitglied Nadja. Foto:  Grigoriadou

Kaufungen. Mühelos hangeln sich Norman und Benjamin von Robin Wood (einer Umwelt- und Naturschutzorganisation) an den hohen Bäumen des Kaufunger Waldes hoch und runter.

Wald statt Asphalt steht auf einem großen Banner, das zwischen zwei Bäumen am Wanderparkplatz Ziegelhütte hängt. „Mit unserer Aktion wollen wir darauf hinweisen, dass es dem Stiftswald wirklich an den Kragen gehen kann“, sagt Klaus Schotte, Verkehrsreferent von Robin Wood. „Wir wollen die Kaufunger zu diesem Thema informieren und sensibilisieren.“

Das ganze Wochenende gab es für Kinder und Erwachsene Schnupperklettern unter Anleitung von erfahrenen Robin Wood-Kletteraktivisten, Stellwände mit Informationen, Waldspaziergänge und anregende Gespräche.

Brennpunkt A44

Nach Stuttgart 21 sei das Thema A44 ein großer Schwerpunkt. „Ich würde sogar behaupten, es ist ein Brennpunkt“, sagt Klaus Schotte. „Ein Umdenken wäre für die Region pfiffiger. Benötigt wird die Autobahn nicht.“

Ärgerlicher ist, dass nicht auf zukünftige Mobilität geachtet werde. „Die A44 ist unnötig“, sagt Schotte. Denn: Die Kosten für Autobahnen stiegen, während die Anzahl der Verkehrsteilnehmer zunehmend sinke. (pgr)

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