Gemeindebrandinspektor: Haus in Helsa nach Rohrbruch unbewohnbar

Helsa. Unbewohnbar ist ein Einfamilienhaus in der Waldhof-Siedlung von Eschenstruth nach einem Wasserrohrbruch am Mittwoch gegen 19 Uhr. Nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Timo Schröder wurden die drei Etagen des Reihenhauses so stark unter Wasser gesetzt, dass die Feuerwehr die Decken komplett mit Stützen sichern musste. Menschen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.

Auslöser sei der Bruch eines Rohres der Heizungsanlage gewesen, berichtet Schröder weiter. Aufgrund des auslaufenden Wassers sei an einer Decke ein Rauchmelder angesprungen. „Den Alarm haben Nachbarn gehört. Die haben durch die Fenster dann das Wasser gesehen un haben die Feuerwehr alarmiert.“

Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Rohrbruches nicht im Haus. Sie seien inzwischen bei Verwandten untergekommen. „In dem Haus kann derzeit keiner wohnen“, so Schröder.

Der Einsatz gestaltete sich nach Angaben des Gemeindebrandinspektors schwierig. „Die Decken waren ziemlich mit Wasser voll gesogen“, sagt er. „Zusammen mit einem Statiker haben wir alle Decken abstützen müssen.“ Ob das Reihenhaus jetzt einsturzgefährdet ist, darüber wollte sich Schröder allerdings kein Urteil erlauben.

Aufgrund das aufwendigen Einsatzen war die Helsaer Wehr mit 35 Helfern vor Ort. Von der Berufsfeuerwehr Kassel bekamen die Brandschützer einen zusätzlichen Container mit Stützmaterial zur Verfügung gestellt.

Über eine Schadenhöhe konnte die Feuerwehr Helsa gestern noch keine Angaben machen. Der Einsatz war gegen 22 Uhr beendet.

Von Sven Kühling

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