Komödie „Schlachtfest bei Schmidt“ eröffnet neue Spielzeit der Wotansteiner im Gudensberger Bürgerhaus

Rollen auf den Leib geschrieben

Gudensberg / Baunatal. Der ländliche Kriminalschwank von Roland Lange „Schlachtfest bei Schmidt“ wird erstmals im Gudensberger Bürgerhaus aufgeführt.

Am Samstag, 29. Oktober, 19 Uhr, eröffnen die Wotansteiner aus dem Gudensberger Stadtteil Maden die neue Spielzeit, in der wieder ein turbulenter Schwank auf dem Programm steht.

Mordfall Tante Käthe

Mit dem Dreiakter „Schlachtfest bei Schmidt“ wurde ein Stück ausgewählt, das der Theatergruppe wie auf den Leib geschnitten scheint: Spritzige Dialoge, schräge Charaktere und jede Menge Platz für spontan eingeworfene Gags seien die Merkmale des Stücks und gleichzeitig auch das Markenzeichen der seit 1992 aktiven Komödianten, so formuliert es die Gruppe in einer Pressemitteilung.

Dass trotz der freien Interpretation des Textes der rote Faden nicht verloren geht, sei der Bühnenerfahrung der Akteure zu verdanken. Die meisten Laienschauspieler stehen fast 20 Jahre gemeinsam auf der Bühne.

Zum aktuellen Stück: Im Jahre 1982 steht bei Schmidts das jährliche Schlachtfest an. Im Nachbarhaus sind kurz zuvor Regierungsdirektor Dr. Robert Zippel (Thomas Briefs) und dessen aufgetakelte Ehefrau Marlene Zippel-Wendhut (Claudia Böttcher) eingezogen – von Berlin aufs Dorf. Sie wollen ihren Altersruhesitz auf dem Lande genießen.

Eines trüben Novembermorgens schreckt ein Schuss die Bewohner auf. Die Herkunft des Schusses muss ergründet werden. Oma Trude (Annegret Seeger) und Schwiegertochter Regine (Veza Müller) erklären, sie hätten ihre Tante Käthe geschlachtet.

Damit nehmen die Missverständnisse ihren Anfang.

Das Schmidtsche und Zippelsche Verwirrspiel wird durch abstruse Verdächtigungen der Nachbarin Ulla Henkelmann (Natalie Dünzebach) und der Kioskbetreiberin Gisela (Martina Gerhold) noch brisanter. Kommissar Stefan Mordmüller (Lars Seeger) mit seinem Assistenten Harald Nierenstein (Michael Bratfisch) nehmen sofort die Ermittlungen im Mordfall „Tante Käthe“ auf.

Wie im täglichen Leben

Mit dem Stück „Schlachtfest bei Schmidt“ glaubt die Gruppe, einen Glücksgriff in mehrfacher Hinsicht getan zu haben. Eine witzige Handlung, ein wenig Schadenfreude, eine ganze Bandbreite von Charakteren, wie sie einem im täglichen Leben begegnen und Schauspieler, denen die jeweilige Rolle scheinbar auf den Leib geschrieben wurde, gehörten dazu, schreibt Thomas Briefs, der im richtigen Leben im Baunataler Rathaus arbeitet.

Gespielt wird im Gudensberger Bürgerhaus an mehreren Terminen bis Mitte November. (red)

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