Kinder für Nordhessen: Neue Spielgeräte an der Grundschule in Ihringshausen

Rote Flitzer für die Pause

Die sind super: Darius (1. Reihe von links) und Julian, Dilan (2. Reihe von links), Hanna, Michelle und Xhafer aus der Klasse 4b freuen sich mit Lehrerin Sigrid Schaub über die roten Fahrzeuge. Foto: Kothe

Fuldatal. Leuchtend rot sind die neuen Spielgeräte, die die Ludwig-Emil-Grimm-Schule in Ihringshausen mit Unterstützung der Aktion „Kinder für Nordhessen“ anschaffen konnte. Die rund 200 Grundschüler „freuen sich riesig über das neue Angebot“, sagt Lehrerin Sigrid Schaub, die das Projekt initiiert hat.

Genutzt werden das Maxi-Dreirad, der große Roller, das Lernfahrrad und das Swingcart in den Pausen, im Sportunterricht und in der Bewegungsstunde. Damit konnte der Bestand auf sechs Fahrzeuge aufgestockt werden.

„Gerade der Sommer ist die Hauptsaison für die Spielgeräte“, sagt Schaub. Der Ansturm auf sie sei in den Pausen sehr groß. „Wir haben uns bewusst für aus Metall gefertigte entschieden. Sie sind haltbarer und witterungsbeständig“, sagt Schaub. Es gebe auch einige aus Holz, aber der Verschleiß sei hoch. Doch die roten Flitzer sind nicht nur für das Fahrvergnügen da, sie haben auch gesundheitsfördernden und pädagogischen Mehrwert. Mit ihnen werden Koordination, Gleichgewicht und die Muskulatur trainiert.

In den Sportstunden wird der Umgang mit den Geräten gezielt erlernt und sie werden für Übungen genutzt. „Sie helfen, motorische Defizite bei Kindern auszugleichen“, erläutert Schaub. Zudem sorgt die Bewegung für mehr Ausgeglichenheit und auch das Sozialverhalten wird geschult.

Denn es geht nicht nur darum, frech drauf los zu sausen. „Es gibt klare Regeln für das Ausleihen und die Nutzung der Fahrzeuge“, sagt Schaub. So sollen die Schüler lernen, pfleglich mit ihnen umzugehen und ohne Streit und Aggression unterwegs zu sein.

Geparkt werden sie nach den Pausen im Spielhaus. Für die Ausleihe sind die Schüler der 4. Klasse verantwortlich. „Danke an die Aktion Kinder für Nordhessen, ohne die der Kauf nicht möglich gewesen wäre“, sagt Schaub.

Von Helga Kristina Kothe

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