Brüder-Grimm-Festival: HNA lud zu Theater, Musik, Spiel und Spaß in den Tierpark

Rotkäppchen traf den Wolf

Stelldichein: Vizelandrätin Susanne Selbert (hinten) stellte die Märchenfiguren aus der Region vor. Fotos: Vossen/nh

Sababurg. Auf dem Plakat watschelten sieben Pinguine dem Wolf hinterher. Moment mal - waren es im Grimmschen Märchen nicht sieben Geißlein? Klar, doch die Gestalter des Bildes, Teilnehmer einer Mal-Arbeitsgemeinschaft an der Albert-Schweitzer- Schule in Hofgeismar, hatten geschickt und mit künstlerischer Freiheit einen Bezug zwischen der Geschichte und dem Tierpark Saba-burg hergestellt.

Samstag und Sonntag fand in der ältesten zoologischen Einrichtung Europas ein Märchen- und Familienfest statt. Auf dem Programm standen Theater, Musik, Spiel, Spaß und ein Auftritt von Märchenfiguren, die in der Region angesiedelt sind. Dornröschen, Schneewittchen, Rotkäppchen und eine Klavier spielende Gold-Marie sowie die Reinhardswaldkönigin gaben sich ein Stelldichein. Dazu gesellten sich Sagengestalten wie die Räuberfrau aus Holzhausen, Helmut der Türmer (Immenhausen), der Fiedler (Liebenau) und eine bezaubernde Heidelbeer-Elfe (Holzhausen).

„Wir haben hier eine Umgebung, wo alles stimmt“, stellte Susanne Selbert fest. Die Vizelandrätin eröffnete die Veranstaltung und stellte das bunte Völkchen der Märchen- sowie Sagengestalten vor. Rund um die Bühne gab es einen Märchenmarktplatz mit Mal-Werkstatt und Ständen von Glasgraveur sowie Schmied. Die Eberschützer Spinnstuben-Frauen spannen zwar kein Stroh zu Gold wie im Märchen, dafür aber Schafwolle zu Fäden.

Märchenhaft blieb es für die Besucher auch, wenn sie in den Park ausschwärmten. Dort flanierten einige der Fantasie-Gestalten zwischen Gehegen mit Tieren wie sie auch in dem einen oder anderen Märchen vorkommen. (ziv/nh)

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