Rotschwänzchen brüten im Zeitungskasten

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Das Nest in Ute Ohlmanns Briefkasten.

Baunatal. Als Ute Ohlmann aus Großenritte ihren Briefkasten leeren wollte, stellte sie fest, dass sich neben der alttäglichen  Post etwas anderes darin befand: Ein Rotschwänzchenpaar hatte es sich darin bequem gemacht.

Neben Briefen kamen Moos und kleine Äste heraus. Als sie nachschaute, entdeckte sie ein Vogelnest in ihrem Briefkasten. Ein Rotschwänzchenpaar hatte sich dort eingerichtet.

Ute Ohlmann nahm das Nest vorsichtig heraus und legte es in ihrem Blumenbeet ab. Dort hätten die Vögel mehr Ruhe, dachte die 70-Jährige. Aber zwei Tage später hatten sich die Piepmätze erneut in dem Postkasten eingenistet und es lagen Eier im Nest „Da hab ich es dann drin gelassen. Jetzt müssen sie sich damit abfinden, dass sie ab und an gestört werden“, sagt Ohlmann. Damit der Postbote und die Zeitungszusteller das Nest nicht zerstören, hat Ute Ohlmann Zettel mit Warnhinweisen angebracht. Seither legen die Austräger die Post und die Zeitungen vor die Tür und die Rotschwänzchen können in Ruhe brüten. (nis)

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