Rowdys im Stiftswald: Betrunkene hinterlassen Spur der Verwüstung

Müllkippe: Rund um den Michelskopfsee (links) sah es nach dem 1. Mai so aus. Inzwischen haben Mitarbeiter des Stiftsforstes den Unrat beseitigt. Leergeräumt: Die Wegweiser-Gabel des Heimatvereins Oberkaufungen ist aller Schilder beraubt. Immerhin wurde die erst im Vorjahr sanierte Dilling-Schutzhütte (rechts) von den Vandalen verschont. Fotos: Stier

Kaufungen. Inzwischen ist der Stiftswald bei Oberkaufungen wieder leidlich in Ordnung. Doch am Montagmorgen nach dem 1. Mai glich das sonst so idyllische Stück Natur zwischen Michelskopfsee, Ruheforst und Dilling-Hütte eher einem Schlachtfeld.

Stiftswald-Förster Carl Hellmold: „Wir kennen es nicht anders zum 1. Mai, aber dieses Jahr war es schon eine Ausnahme.“

Der Michelskopfsee glich am Tag danach einer Müllkippe: Ein halbes Dutzend leerer Wodka- und Whiskyflaschen, vier oder fünf leere Party-Bierfässer, Essensreste, Plastikverpackungen und jede Menge anderer Müll. Die schmucken Infotafeln des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald wurden niedergeknüppelt.

Die Wege ins Tal waren gesäumt von leeren Bierdosen und Müll, Wandertafeln und Hinweisschilder des Heimatvereins Oberkaufungen: heruntergerissen, umgetreten, zertrümmert, der Zaun vom Ruheforst herausgerissen.

Sorgen machen Gruppen junger Männer, die von außerhalb in den Stiftswald kommen. Laut Forst trafen sie sich früher am Stellbergsee zwischen Söhrewald und Guxhagen. Doch weil es dort regelmäßig zu Schlägereien kam, sind sie in den Stiftswald gewechselt - und hauen hier jetzt kräftig auf den Putz.

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