Kirchenkreis Kaufungen: Synode beschloss Doppelhaushalt 2014/15 – Lage für Kirchenkreisamt schwierig

Rücklage gleicht das Defizit aus

Carmen

Kreis Kassel. Den Doppelhaushaltsplan für die Jahre 2014 und 2015 verabschiedeten die Synodalen des Kirchenkreises Kaufungen in ihrer letzten Tagung der laufenden Legislaturperiode im Stephanushaus in Oberkaufungen. Zum ersten Mal wurde ein Haushaltsplan auf der Basis der doppelten Buchführung aufgestellt.

Der Doppelhaushalt des Kirchenkreises weist demnach ein jährliches Haushaltsvolumen von jeweils knapp drei Millionen Euro auf. Damit liegt er über den Zahlenwerken der Vorjahre (2012: 2,87 Mio., 2013: 2,77 Mio. Euro). Dabei hat der Kirchenkreis im Vergleich zur vorhergehenden Doppelhaushaltsperiode mit zurückgehenden Einnahmen zu kämpfen. Ein Grund dafür sind unter anderem die sinkenden Zuweisungen der Landeskirche.

Trotzdem konnte mit dem vorgelegten Haushaltsplan laut Dekanin Carmen Jelinek sichergestellt werden, dass die Arbeit in den vielfältigen Tätigkeitsfeldern des Kirchenkreises – wie zum Beispiel beim Thema Jugend und dem Bezirkskantorat – auch in den kommenden Jahren ohne Einschränkungen weitergeführt werden könne.

Zum Haushaltsausgleich müssen jedoch für das Rechnungsjahr 2014 knapp 27 000 Euro und für 2015 rund 38 000 Euro zugeschossen werden (2012: knapp 9000 Euro, 2013: knapp 10 000 Euro).

„Wir müssen Möglichkeiten zur Verbesserung der finanziellen Situation weiter sorgfältig prüfen.“

Dekanin Carmen Jelinek

Weiterhin schwierig bleibt die finanzielle Situation des Kirchenkreisamtes Kaufungen. Es kümmert sich als Dienstleister der einzelnen Kirchengemeinden zum Beispiel um die Buchführung, die Personalverwaltung und die Liegenschaften.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wird der Haushaltsabschnitt des Kirchenkreisamtes auch im kommenden Doppelhaushalt nur mit Finanzspritzen aus der Rücklage auszugleichen sein. Im Rechnungsjahr 2014 sind dafür laut Jelinek rund 139 000 und im Rechnungsjahr 2015 161 000 Euro veranschlagt (2012: 252 000 Euro, 2013: 213 000 Euro). Neben einer Fortführung der bereits in den vergangenen Jahren im Kirchenkreisamt praktizierten „besonders sparsamen und vorausschauenden Haushaltsführung“ werde es laut Dekanin Carmen Jelinek in den nächsten Jahren auch „weiterhin eine vordringliche Aufgabe sein, Möglichkeiten zur Verbesserung der finanziellen Situation sorgfältig zu prüfen“. (swe) Archivfoto: nh

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.