Weltgebetstag der Frauen zum Leben der Menschen in Chile

Ruhm ernten Männer

Das Weltgebetstags-Team in Wattenbach: Hannelore Herrmann (von links), Irmgard Scholz, Evi Schütze, Renate Lotzgeselle und Stefanie Reinemann. Foto: Büntig

Söhrewald. Wie in vielen Gemeinden in mehr als 170 Ländern wurde auch in Wattenbach der Weltgebetstag gefeiert. Die Gebetsordnung des Tages wird in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes bestimmt und auf der ganzen Welt umgesetzt. In diesem Jahr waren Frauen aus Chile dafür zuständig.

In Frauen hineinversetzen

Hannelore Herrmann bereitete mit vier weiteren Frauen den Gebetstag in Wattenbach vor. Seit über 20 Jahren organisiert sie den Tag regelmäßig mit. Dabei versucht Hannelore Herrmann, sich in die Rolle der Frauen des jeweiligen Landes hineinzuversetzen. „Eines ist in all diesen Ländern gleich: Die Frauen machen die Arbeit, Ruhm und Geld ernten jedoch die Männer“, beschreibt Hannelore Herrmann die Situation in den zumeist armen Staaten.

Besucher konnten sich in der Wattenbacher Kirche über chilenische Geschichte und die Lebensbedingungen der Menschen in Chile informieren. Darüber hinaus wurden am Weltgebetstag Aufnahmen aus dem landschaftlich reizvollen Land gezeigt.

Nächstenliebe, Brot und Geld

Alle Gäste waren aufgefordert, eigene Gaben aufzuschreiben, die sie bereit sind zu teilen. Dabei wurden neben Eigenschaften wie Nächstenliebe auch Dinge wie Brot und Geld genannt. Im Anschluss wurden gemeinsam chilenische Nationalgerichte wie Empanadas mit Broten, Salaten und Dips verzehrt. (pbü)

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