Mit Charme und rauer Stimme

Preisgekrönter Sänger Peewee Moore gab einziges Deutschlandkonzert in Söhrewald

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Einziges Deutschlandkonzert: Countrysänger Peewee Moore trat kürzlich gemeinsam mit seiner Ehefrau Nicki im Wirtshaus zum grünen See in Eiterhagen auf. 

Söhrewald. Countryfans kamen im Wirtshaus zum grünen See in Eiterhagen voll auf ihre Kosten.

Gemeinsam mit seiner Frau Nicki gab der preisgekrönte Songwriter und hochgelobte Countrysänger Peewee Moore am Freitagabend dort sein einziges Konzert in ganz Deutschland.

Rund 40 Gäste waren gekommen, um den rauen Countrysound und die getragenen Balladen aus dem tiefen Süden der USA zu genießen. Im vergangenen Jahr habe er schon in Nordhessen auf der Bühne gestanden, da habe er ein Konzert in der Bar Hot Legs in Kassel gegeben, verriet der Sänger. „Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil die Region und die Menschen hier toll sind“, sagt er. „Außerdem schmeckt das Bier sehr gut.“

Der Kontakt zum Wirtshaus sei durch Tobi, Mitglied der Vorgruppe an diesem Abend, zustande gekommen. Bevor es für Peewee und Nicki Moore auf die Bühne ging, sorgten nämlich die vier jungen Musiker der Kasseler Band „The Blue Ales“ für die perfekte Einstimmung. Mit bekannten Hits wie „Jolene“ und „Billie Jean“ im typischen Countrystil begeisterten sie das Publikum. Vor allem nach dem „Tennessee Walz“ gab es viel Applaus von den Gästen. Zwischendurch verrieten die Musiker unter anderem, dass sie sich erst vor zwei Monaten gegründet haben.

Anschließend wurde es mucksmäuschenstill. Als die ersten Töne des Hauptacts an diesem Abend erklangen, wurden überall an den Tischen Handys gezückt, um Videoaufnahmen oder Fotos zu machen. Mit Charme und rauer Stimme zog Peewee Moore das Publikum schnell in seinen Bann, immer musikalisch perfekt von Ehefrau Nicki am Kontrabass begleitet.

Rund 45 000 Meilen legt das Paar jährlich zurück, um weltweit auf Festivals, Honky Tonks, in Tanzhallen oder Theatern zu spielen. Besucherin Gerda Rosandic ist großer Country-Fan. „Diese Musikrichtung gefällt mir sehr“, sagte sie.

Auch Michael Dittmar wollte mal wieder „diese tolle Musik hören“, wie er verriet. Leider habe man hier viel zu selten die Gelegenheit dafür.

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