Gemeinde Fuldatal startet optimistisch ins neue Jahr - 200 Besucher bei Empfang

Sanieren, bauen, feiern

Empfang: Stefanie Roß-Stabernack verteilte Glückskekse, Bürgermeisterin Anne Werderich (dahinter) schüttelte Hände. Dieter Nebel vom Schäferhundeverein (von links), Frank Krakau (Schachclub, verdeckt) und Silke Geule-Himmelreich (Handwerker- und Gewerbeverein) freuten sich über die freundliche Begrüßung. Fotos: Dilling

Fuldatal. Die Dorferneuerung in Simmershausen kommt voran, in Knickhagen werden weiter Kanäle verlegt, in der Fritz-Erler-Anlage kann endlich die Infrastruktur ausgebaut werden, und in Wilhelmshausen soll die Kindertagesstätte von Schadstoffen saniert werden: Es gehe voran in Fuldatal, sagte Bürgermeisterin Anne Werderich (FDP) beim Neujahrsempfang der Gemeinde im Fuldataler-Forum vor 200 Gästen aus der Region.

Bei allen Projekten werde die Gemeinde ihre Bürger mitnehmen, sagte Werderich und kündigte den ersten Bürgerhaushalt an. „Die Ideen der Bürger sind gefragt“, erklärte die Verwaltungschefin. Die Kommune brauche ein Forum, wo alle zu Wort kommen, sagte später Stefanie Roß-Stabernack, die Vorsitzende der Gemeindevertretung und mögliche SPD-Bürgermeisterkandidatin 2012. Die Bürger wollen nicht, dass über ihren Kopf hinweg bestimmt wird“, sagte sie.

Roß-Stabernack begrüßte die Gäste des Empfangs aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Verwaltung diesmal mit Glückskeksen in Form von vierblättrigen Kleeblättern. Vergangenes Jahr waren es Goldtaler aus Schokolade. Doch solches „Edelmetall“ hat die Gemeinde angesichts der anstehenden kostenintensiven Projekte wohl nicht mehr zu verschenken. Bei allem Optimismus müsse man die Haushaltssituation im Blick behalten, meinte Werderich und fügte hinzu: „Die Lage ist nicht entspannt.“

Fuldatal müsse wie die übrige Region die sich bietenden Entwicklungschancen beim Schopf packen, empfahl Andreas Güttler, Geschäftsführer des Zweckverbands Raum Kassel (ZRK) und Ehrengast des Neujahrsempfangs, und warb für die noch engere Zusammenarbeit der Kommunen untereinander. Es gelte, „das Modell Kassel zu entwickeln“, sagte Güttler. Er kündigte die Gründung einer Arbeitsgruppe mit Vertretern des Landes, der Kreise und der Kommunen an.

Von Peter Dilling

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