Bima investiert in die Gebäude der Bundespolizei in Ihringshausen-West – 6,6 Millionen Euro verbaut

Bundespolizei in Ihringshausen-West: Die Sanierung kommt voran

Froh über die Sanierung: Leitender Polizeidirektor Ludwig Rippert und Edith Raschka (Bima) am Eingang der Hauptverwaltung. Das künstlerisch gestaltete Portal wurde erhalten.

Fuldatal. Von den 7,7 Millionen Euro sind bereits 6,6 Millionen abgerechnet, sagt Manfred Griesheimer von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Kassel. Entsprechend weit ist die Gebäudesanierung der Liegenschaft Dr. Konrad Adenauer in Ihringshausen-West.

Zehn Unterkunfts- und Verwaltungsgebäude der Bundespolizei bringt die Bima als Eigentümerin energetisch auf einen neuen Stand. Gleichzeitig verändert sich auch das äußere Erscheinungsbild.

Start der Arbeiten war im Herbst 2010 mit einem Bauwerk der Fliegerstaffel. Dies zeigte sich als Erstes in einem hellen Grau mit Akzenten aus Hessen-Rot, auf das sich Vermieter und Mieter geeinigt hatten. Inzwischen sind sechs Gebäude außen fertig, bei zwei weiteren sei dies annähernd der Fall, sagt Edith Raschka, zuständige Objektmanagerin der Bima. Eines ist im Bau und beim letzten geplanten Sanierungsfall beginnen die Arbeiten. Vor dem Winter soll außen alles fertig sein. Bis dies auch im Innern aller zehn Gebäude der Fall ist, wird noch etwa ein Jahr vergehen.

Vor der energetischen Sanierung wurden jeweils zunächst die ockerfarbenen Faserzementplatten entfernt. Mit diesen hatte man die Klinkerfassaden der Anfang der 60er-Jahre errichteten Gebäude versehen, „eine erste Art der Dämmung“, sagt Raschka. Dann wurde ein Wärmedämm-Verbundsystem an den Außenwänden angebracht. Fenster und Eingangstüren wurden erneuert, zum Teil auch die Treppen der Eingänge und einige Dächer. Im Innern werden die oberen Geschossdecken und die Heizungsrohre gedämmt, die Heizkörper erhalten Thermostatventile und es gibt in Fluren und Räumen eine Lichtsteuerung über Bewegungsmelder.

Nicht nur saniert, sondern aufgestockt wurde der Komplex der Fliegerstaffel mit dem Hangar für die Hubschrauber. Jetzt stehen zusätzlich 600 Quadratmeter an Büro- und Sanitärräumen zur Verfügung.

Auf einige Besonderheiten macht die Objektmanagerin aufmerksam. Wie die Eingangsportale am Hauptverwaltungsgebäude der Direktion Bundesbereitschaftspolizei und dem Haus gegenüber. Als Kunst am Bau wurden die Flügel der Alu-Guss-Türen erhalten.

Sie zeigen eine Menschengruppe beziehungsweise einen stilisierten Adler. Um die Portale dennoch zu dämmen, seien die Blechverkleidungen abgenommen und der Zwischenraum mit entsprechendem Material ausgelegt worden, sagt Raschka.

Die Wappen, mit denen die Gebäude versehen waren, werden allerdings nicht an die sanierten Fassaden zurückkehren. „Wir haben versucht, sie unbeschädigt abzunehmen und lagern sie ein“, sagt Raschka. Die bedankt sich ausdrücklich beim Mieter: „Die Bundespolizei hat die bisherigen Arbeiten mit Geduld ertragen.“

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