Schäferberg zeigt Flagge: Förderverein rückt Ortsteil in den Blickpunkt

Kartoffelfest als Gemeinschaftserlebnis: Marianne Neutze (links) präsentierte leckere Erdäpfel. Marco Hampe (von links), Vorsitzender des Fördervereins, sein Stellvertreter Helmut Opfermann und Hans-Peter Giebing freuten sich über mehr als 300 Besucher. Foto: Dilling

Espenau. Idyllisch am Waldrand gelegen, mit freundlichen Bewohner gesegnet, aber vielen kaum bekannt: So beschreibt Helmut Opfermann den Schäferberg.

Doch der Förderverein für den Espenauer Ortsteil, dessen zweiter Vorsitzender er ist, hat einiges in Bewegung gebracht, damit der Schäferberg aus dem Dornröschenschlaf erwacht.

Der 2010 gegründete Verein mit seinen rund 30 Mitgliedern baut den Platz, der das Ende der Berliner Straße neben der Kapelle bildet, zielstrebig zu einem Versammlungsort für die Siedlungsgemeinschaft aus.

Jüngster Streich: Der Verein hat sich mit Erfolg dafür eingesetzt, dass der traditionelle Espenauer Adventsbasar in diesem Winter zum ersten Mal dort ausgerichtet wird. Bisher teilten sich die Ortsteile Hohenkirchen und Mönchehof diese Aufgabe im Wechsel. Opfermann rechnet mit 20 Ständen und dazu Zelten, die auf der Berliner Straße zum dritten Adventssonntag, am 11. Dezember, dann aufgebaut werden müssen.

Die Besucher des Basars werden keine Mühe haben, den neuen Ort des Geschehens zu finden. Denn: Die Espenauer Senioreninitiative hat mit Unterstützung des Fördervereins 17 Adventssterne aus Stahl und Aluminium gebastelt, die in der Adventszeit die Berliner Straße säumen sollen. 1000 Euro, fast seine ganzen Ersparnisse, habe der Verein an Materialkosten dafür aufgebracht, berichtet Opfermann. 700 Euro hat die Gemeinde dazu gegeben. Die Befestigungselemente für die immer wieder verwendbaren Sterne sind alle selbst gebaut.

Nächstes Jahr will der Verein etwas für Wanderer und Spaziergänger tun. Geplant ist dann, alte Ruhebänke aus dem Vorrat der Gemeinde auszubessern und unter anderem entlang der Wege zum Schloss Wilhelmsthal aufzustellen.

Geld in die Kasse bekommt der Verein durch Spenden und durch das Kartoffelfest, dass er jetzt bereits zum zweiten Mal veranstaltet hat. Die Frauen verkauften Kartoffelpuffer und Kuchen. Bücher gab es gegen eine Spende. Es sei erfreulich, wie viele Schäferberger spontan ihre Hilfe bei diesem Fest anböten, so Opfermann. (pdi)

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