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Schallende Ohrfeige - Kommentar zur Wahl in Fuldatal

Karsten Schreiber (CDU) wird Bürgermeister von Fuldatal. Er siegte ganz klar vor seinem Konkurrenten Klaus Exner (SPD). Ein Kommentar von Michael Schräer zum klaren Wahlsieg der CDU.

Michael Schräer

Der Sieg von Karsten Schreiber ist ein historischer. Noch nie in der Geschichte Fuldatals und auch nicht zuvor in dem selbstständigen Ihringshausen gab es einen CDU-Bürgermeister. Das Ergebnis, mit dem Schreiber seinen SPD-Kontrahenten Klaus Exner deklassierte, ist eine schallende Ohrfeige – und zwar für die Sozialdemokraten in Fuldatal.

Die legten sich zwar deutlich mehr ins Zeug als noch vor sechs Jahren, im Ergebnis sprang aber nicht mehr heraus. Das hat mehrere Gründe. Klaus Exner stand trotz aller Sachkompetenz als Verwaltungsmann für ein „Weiter so“.

Die Fuldataler aber wollen genau dies nicht, sondern endlich Lösungsvorschläge, um die katastrophale Finanzsituation in den Griff zu bekommen. Und sie wollen einen unverbrauchten Mann, der sich nicht einer Parteitradition und Gremienpolitik verpflichtet fühlt, sondern eigene Idee entwickelt, um Probleme anzugehen.

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Karsten Schreiber gelang es deutlich besser, sich zu präsentieren und seine Ideen zu verkaufen. Klaus Exner kam als Typ nicht bei den zahlreichen jungen Wählern an. Und er konnte sich nach dem parteiinternen Sieg gegen Stefanie Roß-Stabernack nicht einmal der Gefolgschaft aller Genossen sicher sein. Die haben sich auch ein Stück weit selber geschlagen.  mic@hna.de

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Bürgermeisterwahl in Fuldatal

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