Schaub und Lutze weisen Kritik zurück

Baunatal. „Kein Mitglied der SPD-Fraktion oder Magistratsmitglied der SPD hat sich bei der Entwicklung und dem Verkauf von Grundstücken im Baugebiet Weißes Feld in Großenritte einen Vorteil verschafft.“ Mit dieser Feststellung treten Baunatals Stadtverordnetenvorsteher Peter Lutze (SPD) und Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) Vorwürfen der CDU-Fraktion aus der jüngsten Stadtparlamentssitzung entgegen.

Fraktionsvorsitzender Sebastian Stüssel hatte unter anderem Magistratsmitglied Karl-Hermann Herbst (SPD) kritisiert, dass dieser an den Abstimmungen in den Gremien zu dem Baugebiet teilgenommen habe, obwohl dieser auf der Bewerberliste für ein Baugrundstück stand. Dabei sei etwa ein für Baunatal relativ niedriger Quadratmeterpreis von 124,90 Euro festgelegt worden, so Stüssel Bei anderen Baugebieten läge der Preis zum Teil bei 136 Euro.

Die Kosten seien zuletzt am Obersten Heimbach bei 112 Euro pro Quadratmeter gewesen (Reihenhausbebauung 134 Euro). „Einen Preis von 136 Euro hat es bisher nicht gegeben“, so Schaub. „Ich kann mir nicht erklären, wie die CDU auf diese Zahl kommt.“

Auch weiteren Vorwürfen Stüssels, dass sich noch mehr Mitglieder der SPD-Fraktion Vorteile verschafft hätten, treten Lutze und Schaub entgegen. „Vetternwirtschaft und Korruption gibt es nicht in Baunatal, auch wird hier keinem frei gewählten Stadtverordneten der Mund verboten.“

Die CDU kündigte gestern an, einen Akteneinsichtsausschuss zu beantregen. (sok)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.