Erster Teil steht vor dem Abschluss

Autobahn 44: Erdwall soll 2013 fertig werden

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Immer höher: In den vergangenen Monaten ist der Wall oberhalb von Elgershausen weiter gewachsen.

Schauenburg. 35 000 Kubikmeter Erde sollen oberhalb von Elgershausen für mehr Ruhe sorgen. Im nächsten Jahr soll der erste Teil der Lärmschutzanlage an der Autobahn 44 fertig sein. Seit 2008 wurde durch die Elgershäuser Baufirma Schnittger unter der Regie der Gemeinde Erde aufgeschüttet.

„Wir liegen in der Bauzeit“, sagt Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU). „2013 sind wir fertig.“

325 Meter ist das erste Teilstück im Bereich der Hirtenstraße lang. Auf der anderen Seite der Unterführung unter der A 44 soll zudem ein 125 Meter langer zweiter Abschnitt folgen. Verbunden werden die beiden Wälle durch eine Lärmschutzwand, die im Bereich der Brücke aufgebaut wird.

Wann die Wand und der kleinere Wallabschnitt entstehen, steht allerdings noch in den Sternen. Einen Zeitplan gebe es nicht, sagt die Bürgermeisterin auch mit Blick auf die angespannte Haushaltslage. Schließlich handele es sich um eine freiwillige Leistung. Unter anderem müsse die Gemeinde Grundstücke ankaufen, auf denen die Erde aufgeschüttet wird. „Wir werden dafür einen Betrag in den Haushalt einschreiben“, kündigt Gimmler an.

Kurzclip

Hier soll der Wall für mehr Ruhe sorgen

Der finanzielle Aufwand für den Aufbau des ersten Wallabschnittes hat sich für dasRathaus in Grenzen gehalten. 35 000 Euro hatte die Baufirma für die Deponierung ihres Erdaushubs an die Gemeinde gezahlt. Lediglich der Ankauf der Grundstücke schlug im Schauenburger Etat negativ zu Buche. Nach fünf Jahren Bauzeit können sich die Elgershäuser über ein Stück mehr Ruhe im Ort freuen.

Der Lärmschutz ist auch Thema in der nächsten Sitzung der Gemeindevertreter. Die Fraktion der Grünen erkundigt sich in der Fragestunde nach dem Stand der Arbeiten. Die öffentliche Sitzung findet am Donnerstag, 27. September, ab 19.30 Uhr in der Schauenburghalle in Hoof, Wahlgemeinde 21, statt.

Von Sven Kühling

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