Rotoren bleiben am Boden

Aufbau der Windanlagen auf dem Lindenberg verzögert sich weiter

Noch am Boden: Die Nabe (rechts auf dem Bild) für die zweite, im Bau befindliche Windkraftanlage im Windpark am Lindenberg ist am Montag angebaut worden. Sie verbindet die Rotorblätter mit dem Rest der Windkraftanlage und überträgt die Leistung auf die Rotorwelle. Foto: Wohlgehagen

Schauenburg. Der Aufbau des Windparks am Lindenberg kommt nicht voran: Nach Minustemperaturen und Nebel sorgt jetzt starker Wind dafür, dass die Rotoren nicht nach oben kommen.

Es geht um die im Bau befindlichen zweiten Windkraftanlage. Am Dienstag war es dem Errichtungsteam noch gelungen, wenigstens die Nabe hochzubringen und in 140 Metern Höhe anzubauen. Danach war aber wieder Schluss.

Die Wetterdienste haben auch für die nächsten Tage stärkeren Wind mit Windböen vorhergesagt. „Wir können jetzt nur warten“, sobald sich alles beruhigt habe, gehe es mit den Rotoren weiter, sagte Nordex-Bauleiter Frank Ruppersberg der HNA am Donnerstagvormittag.

Die Bauleute nutzen die Zeit mit weiteren Innenarbeiten an den fertiggestellten Türmen. Der Maxikraft-Kran wird bis zur Fortsetzung der Arbeiten „Stand-by“ gehalten.

Bisher konnte erst eine der fünf geplanten jeweils 200 Meter hohen Windkraftanlagen fertiggestellt werden. Nach der Planung des Investors GP-Joule soll der neue Windpark in Schauenburg eigentlich bis Ende des Jahres komplett aufgebaut sein. Die wiederholten wetterbedingten Unterbrechungen der Kran- und Montagearbeiten könnten jedoch zu einer Verschiebung des Fertigstellungstermins führen.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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