Bürgermeisterwahl in Schauenburg: Schaumburg ist wohl mit dabei

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Tritt vermutlich noch einmal an: Gerhard Schaumburg von der Offensive.  

Schauenburg. Aus einem Duell um das Bürgermeisteramt in Schauenburg wird vermutlich nun doch wieder ein Dreikampf: Gerhard Schaumburg geht – wie schon 2006 und 2011 – wohl bei der Bürgermeisterwahl am 29. Januar für die Offensive ins Rennen.

Offiziell bestätigen will Schaumburg seine Kandidatur noch nicht. Er verweist auf die Jahreshauptversammlung der Offensive am kommenden Montag. Dann werde über die Möglichkeit entschieden, sagt der 59-Jährige Elgershäuser. Mehr wolle er noch nicht sagen. Alle Anzeichen sprechen allerdings dafür, dass Gerhard Schaumburg noch einmal Anlauf für den direkten Weg ins Schauenburger Rathaus nehmen wird.

Zwei Kontrahenten

Dem Offensive-Mann stünden im Januar mit Amtsinhaberin Ursula Gimmler (CDU) und Michael Plätzer (SPD) wieder zwei Kontrahenten gegenüber. Ähnlich sah die Situation bei der Wahl vor fünf Jahren aus. Damals traten Schaumburg (Offensive), Gimmler (CDU) und Martin Hühne für die SPD an. Schaumburg schied schon im ersten Wahlgang aus, immerhin kam der Offensive-Mann auf 21,1 Prozent der Stimmen. Bei der Stichwahl setzte sich Gimmler (52,2 Prozent) schließlich gegen Hühne (47,8) durch. Gimmler ging in ihre zweite Amtszeit.

Gerhard Schaumburg, der hauptberuflich im Staatlichen Schulamt in Kassel arbeitet, ist Gründer der Offensive Schauenburg, die sogar in den Anfangsjahren als „Offensive Schaumburg“ seinen Namen trug. Der Elgershäuser war nach Querelen um die Bürgermeisterkandidatur 2006, als er als unabhängiger Kandidat mit SPD-Parteibuch ins Rennen ging, aus der SPD ausgeschlossen worden. Als Reaktion darauf rief er die Offensive ins Leben.

So wird es vermutlich bei drei Kandidaten bleiben. „Wir haben von unserer Seite keine Ambitionen“, sagt beispielsweise Günter Hengge von den Freien Wählern. Ähnlich äußert sich Ellen Biermann von den Grünen: „Wir haben keinen eigenen Kandidaten.“

Immer mal wieder gab es Gerüchte um einen weiteren, unabhängigen Kandidatenm. Diese haben sich aber bislang nicht bestätigt.

Die Mitglieder der Offensive werden am Monatg also entscheiden, ob es tatsächlich einen Dreikampf in Schauenburg gibt. 

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