Debatte um Erhalt der Altenritter Straße in Elgershausen

Schauenburg. Bleibt die Altenritter Straße künftig als Ortseinfahrt von Elgershausen erhalten? Oder wird die Straße dichtgemacht und der Verkehr künftig über eine neue Anbindung in Richtung Gewerbegebiet Hilschen und dann weiter über die Großenritter Straße in den Ort geleitet?

Über diese beiden Varianten wurde am Donnerstag im Schauenburger Gemeindeparlament heftig diskutiert.

Die CDU-Fraktion setzte sich besonders dafür ein, dass die Altenritter Straße neben der neuen Verbindungsstraße als Ortseinfahrt bestehen bleibt. „Wir wollen nicht, dass man die Straße zurückbaut“, sagte Fraktionschef Harald Starke.

Fahrbahn wird zugestellt 

Eine erste Vorplanung der Verwaltung sieht vor, dass die neue Verbindungsstraße in Höhe der Auffahrt zur L 3215 (früher B 520) abzweigt. Autofahrer, die beispielsweise aus Baunatal kommen, sollen ab dieser Stelle nicht mehr weiter auf der Altenritter Straße nach Elgershausen fahren können. Möglicherweise wird die Fahrbahn mit Pollern ganz dichtgemacht.

Befürworter dieser Variante aus mehreren Fraktionen sehen nämlich wegen der geänderten Verkehrsführung an dem Abzweig einen Unfallschwerpunkt. Wenn es gelänge, die Altenritter Straße vom Verkehrsfluss abzuklemmen, sei das für den Ort gut, sagte beispielsweise Bruno Leck (FWG). Gerhard Schaumburg (Offensive) gab zu bedenken, dass es sich jetzt erst einmal um eine Vorplanung handelt, die ganze Sache komme dann erneut ins Parlament.

CDU-Antrag abgelehnt 

Ein Antrag der CDU, der den Erhalt der Altenritter Straße als Ortseinfahrt zum Ziel hatte, wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt, die Gesamtplanung anschließend mehrheitlich auf den Weg gebracht.

Gänzlich vom Tisch ist die Variante, dass die neue Verbindungsstraße per Kreisel an die Altenritter Straße angebunden wird. Die Förderung der Verkehrsanlage ist nicht mehr gegeben, weil die Bundesstraße 520 inzwischen zur Landesstraße zurückgestuft wurde.

Straße wird verlängert 

In einem weiteren Tagesordnungspunkt in der Sitzung beschlossen die Gemeindevertreter einstimmig die Verlängerung der Erschließungsstraße ins Gewerbegebiet Hilschen. Laut Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) gibt es eine gute Nachfrage nach Flächen in der Größe von 2000 bis 3000 Quadratmetern. Außerdem gebe es jetzt noch Fördermittel für die Straßenverlängerung. „Dann können wir in die Vermarktung einsteigen.“

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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