Fußball-Verbandsliga: Zwei Kellerduelle stehen an

Eine letzte Chance bleibt der SG Schauenburg

Klappt es noch mit dem Klassenerhalt? Schauenburgs Trainer Jurek Förster hat mit seinem Team zumindest erstmal zwei Kellerduelle vor der Brust. Foto:  Malmus/nh

Schauenburg. Sollte Schlusslicht SG Schauenburg in den nächsten beiden Heim-Kellerduellen gegen Willingen (Sonntag, 15 Uhr) und Melsungen (Mittwoch) gewinnen, könnte im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Verbandsliga doch noch was drin sein.

Ein Überblick in fünf Punkten:

1.Die Minimal-Chance: „Steigen fünf Mannschaften ab, haben wir keine Chance mehr“, sagt Trainer Jurek Förster angesichts von 16 Punkten Rückstand auf den ersten fixen Nichtabstiegsrang. Auf den Viertletzten Willingen, dessen aktueller Platz 14 am Ende vielleicht auch noch zum Verbleib in der Liga reichen könnte, haben die Vereinigen aber nur acht Punkte Rückstand. Also heißt es, Flieden, Vellmar und Baunatal die Daumen im Hessenliga-Abstiegskampf zu drücken.

2.Die Goldbergkampfbahn: Acht Spiele stehen für den Absteiger noch an, davon sechs zu Hause. „Die Zuschauer tragen den Abstiegskampf mit“, lobt Förster die „tolle Unterstützung“ durch das Umfeld. Trotz zuletzt sechs Niederlagen in Folge kommen nach Angaben des SG-Trainers regelmäßig 150 bis 200 Zuschauer zu den Partien auf der Goldbergkampfbahn.

3.Die Höhepunkte: Das erste Verbandsliga-Spiel in der Geschichte der SG Schauenburg vor 600 Zuschauern, der erste Sechstliga-Sieg (2:0 gegen Eschwege), der 1:0-Derby-Erfolg in Baunatal, ein Flutlicht-Spiel in Lehnerz und das 2:2 nach 0:2 gegen den KSV Hessen Kassel II – diese Partien werden den Lila-Weißen aus ihrem (ersten) Verbandsliga-Jahr besonders in Erinnerung bleiben.

4.Die Erkenntnisse: „Realistischerweise muss man sehen, dass wir als Gruppenliga-Meister mit ausschließlich Schauenburger Spielern mitunter an unsere Grenzen stoßen“, sagt Förster. „Andere Mannschaften haben gefestigte Verbandsliga-Spieler, die in einigen Situationen auch einfach im Kopf ein paar Schritte weiter sind.“ Nichtsdestotrotz bleibe nach dem Jahr einiges an Positivem zurück.

5.Das nächste Spiel: „Der Stachel sitzt nach dem 0:4 in Eschwege tief. Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben“, sagt Förster vor dem Kellerduell seiner 2016 noch punktlosen Schauenburger (17./22:72/10) mit dem Ski-Club (14./38:60/18). „Die Mannschaft braucht jetzt einfach auch mal wieder das Gefühl des Gewinnens. Willingen ist dafür eine lösbare Aufgabe.“

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