Interview mit Schauenburger Wahlsieger Michael Plätzer

Wird neuer Chef im Schauenburger Rathaus: Michael Plätzer. Foto: Naumann

Schauenburg. Michael Plätzer wurde am Sonntag von den Schauenburgern zum neuen Bürgermeistere gewählt. Für viele überraschend.

Der 46-Jährige schafften den Sprung ins Rathaus im ersten Wahlgang. Mit einem Ergebnis von 55,7 Prozent ließ er Amtsinhaberin Ursula Gimmler (CDU, 26 Prozent) und Gerhard Schaumburg (Offensive, 18,2 Prozent) deutlich hinter sich. Wir sprachen mit Michael Plätzer am Tag nach der Wahl.

Herr Plätzer, haben Sie das, was am Sonntag in Schauenburg passiert ist, schon realisiert?

Michael Plätzer: Nein. Ich habe zwar das alles gesehen und irgendwie am Abend mitgenommen. So richtig begriffen habe ich es nicht. Uns war eigentlich allen klar, es wird eine Stichwahl geben.

Ab wann haben Sie an einen Wahlsieg geglaubt?

Plätzer:Als ich im Rathaus das Ergebnis aus Elgershausen gesehen habe. Dieses kam nach Elmshagen und Hoof. Elgershausen ist schließlich der größte Ortsteil. Da habe ich gedacht: Oh, das kann heute Abend schon passen.

Was haben Sie bisher an Rückmeldungen bekommen?

Plätzer: Ich habe am Sonntagabend kaum geschafft, das nachzusehen. Über Whatsapp und Facebook habe ich zahlreiche Zuschriften bekommen. Ich brauche mehrere Tage, um das nachzugucken. Ich bin auf jeden Fall schwer beeindruckt.

Was wollen Sie in Schauenburg als Erstes angehen?

Plätzer:Meine Wahlthemen sind klare Versprechen gewesen. Damit fange ich am ersten Tag an. Punkt für Punkt.

Es war zuletzt immer wieder zu hören, dass die Stimmung in der Verwaltung nicht die beste sei. Was wollen Sie im Rathaus selbst ändern?

Plätzer: Ich werde als allererstes mit den Mitarbeitern ein Gespräch führen, mit dem Ziel, für mehr Sicherheit und Zusammenarbeit im Rathaus zu sorgen. In den vergangenen zwölf Jahren haben relativ viele gekündigt. Da muss man dran arbeiten.

Was haben Sie am Tag nach der Wahl gemacht?

Plätzer: Ich habe erstmal die Überbleibsel der Wahlparty von Sonntagabend weggeräumt. Und dann die Wahlplakate mit einem „Dankeschön“ überklebt.

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