Kreisstraße bei Martinhagen wird doch nicht ausgebaut

Schauenburg. Anders als ursprünglich geplant, wird die Kreisstraße 24 bei Martinhagen in Schauenburg nicht in diesem, sondern frühestens im kommenden Jahr saniert.

Sie ist die Verbindungsstraße Richtung Ehlen zur Landesstraße 3220. Statt der K 24 soll ein Teil der Fahrbahn der K 4 zwischen Heiligenrode und Nieste erneuert werden.

Schauenburgs Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) hat mit dieser Entscheidung, die Fahrbahn des eineinhalb Kilometer langen Abschnitts nicht zu erneuern, kein Problem. „Wir haben dem Landkreis mitgeteilt, dass wir keinen dringenden Sanierungsbedarf sehen“, sagte Gimmler.

Welchen Grund gab es für die Verschiebung? Kreissprecher Harald Kühlborn sagte dazu, dass sich der Kreis noch mit der Gemeinde über die Konzeption der Baumaßnahmen abstimmen müsse. „Dabei geht es etwa um die Frage, wie stark die Straße genutzt wird und ob die Möglichkeit besteht, dass sich zwei Landmaschinen auf der Straße entgegenkommen können“, sagte Kühlborn. Auch er ist der Meinung, dass es sich nicht um eine der „problematischsten Straßen“ im Landkreis handele.

Ein anderes Thema ist aus Sicht der Bürgermeisterin dringlicher. Die grundsätzliche Anbindung der Kreisstraßen und die Frage der Trägerschaft. „Es macht keinen Sinn, in eine Kreisstraße zu investieren, die sowieso nicht genutzt wird.“ Derzeit würden darüber Gespräche mit Landrat Uwe Schmidt (SPD) geführt. „Es geht darum, dass wir die K 22 gern in unserem Besitz hätten.“ Diese ist die Verbindungsstraße zur L 3215 (ehemals Bundesstraße 520) Richtung Wolfhagen.

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