Einen Freund besucht 

Bis an die Nordseeküste: Schauenburger fuhr 1330 Kilometer mit dem Traktor

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Das Gefährt: Der Fendt-Traktor mit angehängtem Schäferwagen. 

Schauenburg. 1330 Kilometer mit dem Traktor, insgesamt 49 Stunden Fahrt. Diese Tour nahm ein Mann aus Schauenburg auf sich, um in Ostfriesland einen Freund zu besuchen.

Sein Weg führte ihn von Schauenburg über Aachen in die ostfriesische Provinz. Mit der Traktor-Reise mit Anhänger löste Barkhof ein vor 15 Jahren abgegebenes Versprechen ein. Bei Lehrgängen hatten sich die Brandschutzexperten Thade Brüning vom VW-Werk Emden und Barkhof vom Werk in Baunatal kennengelernt. Gesprächsthemen habe es bei gemeinsamen Pausen sofort gegeben – denn beide haben aufgrund ihrer landwirtschaftlichen Wurzeln eine Vorliebe: Traktoren. „Ich habe ihn mit meinem Treckervirus angesteckt“, sagte Brüning dem Ostfriesischen Kurier.

Dabei entstand dann auch die gemeinsame Vereinbarung: Barkhof solle mit seinem Traktor am Leezdorfer Korso teilnehmen. Zum diesjährigen Fest mit anschließendem „Traktor-Korso“ klappte es dann endlich: Pünktlich zur Abfahrt traf Barkhof aus Nordhessen ein und nahm mit seinem Freund an der Fahrt teil. Dass es Jahre bis zur Zusammenkunft der beiden dauerte, lag auch an Barkhofs Arbeit im Baunataler VW-Werk.

Mit Eintritt ins Rentnerleben waren die Voraussetzungen dann aber gegeben. Seine Arbeitskollegen schenkten ihm zum Abschied einen ehemaligen Schäferwagen für die Reise, den Barkhof zu einer Art Wohnwagen mit Tisch und Liegefläche umfunktionierte. Nach emotionalem Wiedersehen ging es für Barkhof über die Nordseeküste und Bremen zurück in die Heimat nach Schauenburg. 

Wiedersehen macht Freude: Rolf-Martin Barkhof (links) und Thade Brüning.

Schon gewusst? 

- Turmfalken sind in unterschiedlichen Lebensräumen zu finden, neben Bäumen besiedelt er Türme, hohe Häuser und Scheunen.

-  In Deutschland leben knapp 50.000 Paare, in Mitteleuropa sind es rund 90 000 Brutpaare; der Turmfalke ist damit die häufigste Falkenart in Europa.

- Ein Turmfalken-Paar bleibt meist ein Leben lang zusammen.

- Die Jungen werden gut vier Wochen lang gefüttert, danach weitere vier Wochen von den Eltern begleitet, bis sie sich dann ein eigenes Revier suchen. 

- Turmfalken ernähren sich von Feldmäusen und anderen Wühlmäusen, finden sie keine Mäuse, erbeuten sie kleinere Vögel. 

- Die Turmfalken sind an hellen, lauten, „kikikikiki“-Rufreihen zu erkennen.

Quelle: Naturschutzbund Deutschland 

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