Musik und Süßes lockten auf den Hoofer Weihnachtsmarkt

Süßes von der Stange: Jugendarbeiterin Viola Spallek (von links), Sarah Reuter, Elisa Tießen und Caroline Dung verkauften Handgemachtes.

Schauenburg. Jedes Jahr hängt Erika Wolf beim Hoofer Weihnachtsmarkt einen Mistelzweig an die Bude ihres Gesangvereins der FSK Hoof.

„Ich hoffe immer, dass sich mal jemand darunter küsst. Das ist doch ein schöner Brauch", sagt sie. Diesmal hat es geklappt: Marie- Luise Müller und ihr Mann Johannes, beide schon lange Rentner, knutschten unter einem Mistelbusch, zur Gaudi der übrigen Weihnachtsmarktbesucher auf dem Parkplatz vor der Hoofer Kirche.

Familiär, gemütlich und bisweilen lustig geht es eben auf dem Hoofer Weihnachtsmarkt zu. Man schnuddelt beim Glühwein an den Stehtischen und schaut, was sich die Vereine Neues an Leckereien und selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck ausgedacht haben. Die Evangelische Jugend wartete mit Fruchtstangen auf, die die Jugendlichen in stundenlanger Handarbeit aus verschiedenen Obstsorten, Schokolade und bunten Zuckerkugeln gefertigt hatten. Auch weihnachtliche Mobiles konnte man dort kaufen.

Die Misteln gab es beim Förderverein des Kindergartens Regenbogen. Für dessen Kinder ist der Weihnachtsmarkt ein doppelter Grund zum Feiern. Sie freuten sich - wie alle Jahre - nicht nur auf den Nikolaus mit seinen Geschenken. Der Verein finanziert aus dem Erlös des Marktverkaufs auch so manches Extra für die Kita. „Wir haben sämtliche Spielgeräte dort angeschafft“, sagte Sabrina Fuckner. Zu den Spendern des Fördervereins zählte natürlich auch Marie-Luise Müller. Sie hat 39 Jahre in der Kita als Erzieherin gearbeitet.

Weihnachtsmarkt in Hoof / Schauenburg

Zum Aufwärmen gingen die Besucher ins Gemeindehaus. Dort verkaufte der Frauenkreis der Kirche leckere Kuchen. 24 Bleche hatten Dorfbewohner gespendet. Auch Kunsthandwerk gab es dort zu bewundern und zu kaufen.

Der Musikzug Breitenbach konnte sich bei seinem Auftritt am Sonntagnachmittag über wesentlich mehr Zuhörer freuen als das „Trio Variabolo“ am Vorabend in der Kirche. Gerade mal 30 Besucher hörten Petra KIoch (Blockflöte), Claudia Römer (Vibrafon) und Jörg Schmidt (Gitarre) zu, die Weihnachtslieder aber auch Unterhaltungsmusik aus Brasilien präsentierten. Die geringe Resonanz habe wohl daran gelegen, dass am gleichen Abend das Kaufhaus Lampe zum Nikolaus-Fest eingeladen hatte, hieß es.

Von Peter Dilling

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