Trend-Sport kommt aus Amerika

Neue Discgolf-Anlage entsteht in Martinhagen

Beim Discgolf werfen die Spieler Frisbee-Scheiben in Körbe: Wie beim Golf arbeiten sich die Spieler zunächst Wurf für Wurf an die einzelnen Körbe heran. Foto: dpa

Am Freizeitsee in Martinhagen entsteht eine neue Discgolf-Anlage. Für die Investition starkgemacht haben sich vor allem der TSV Martinhagen und die Jugendpflege Schauenburg.

Die einzelnen Bahnen und Standorte der insgesamt neun Discgolf-Stationen stehen bereits fest. Sie liegen verteilt auf dem sehr gepflegten Gelände rund um den Freizeitsee. „Das Aufstellen der Disc-golf-Körbe kann bald beginnen“, sagt Manfred Rangk vom TSV Martinhagen. Das Geld dafür sei schon da - insgesamt 5000 Euro. Die Förderung kommt hauptsächlich von den Raiffeisen-Banken aus Baunatal und Wolfhagen.

„Mit der Discgolf-Anlage wollen wir den Freizeitsee, der direkt am Habichtswaldsteig liegt, für Besucher noch attraktiver machen“, sagt Jörg Dreismann von der Jugendpflege Schauenburg. Schon jetzt stehen dort ein Fitnessplatz mit vier Übungsgeräten, ein Wassertretbecken, ein großes Schachfeld und eine Grillhütte bereit.

Mit der Discgolf-Anlage setzen der TSV und die Jugendpflege auf einen neuen Freizeittrend. Discgolf kommt aus den USA, wurde bereits 1963 erfunden und wird nun auch in Deutschland immer populärer. So gibt es in der Region bereits zwei Anlagen in Calden und Grebenstein.

Beim Discgolf werfen sich die Spieler über größere Distanzen Wurf um Wurf an die einzelnen Körbe heran - bis sie getroffen werden. Gezählt wird die Anzahl der Würfe, die ein Spieler benötigt, um alle Körbe der Anlage zu treffen. Wie beim Golf ist derjenige der Gewinner, der am wenigsten Würfe benötigt hat.

Die Wurfscheiben - sogenannte Frisbees - sollen künftig beim Biohof Bott gleich nebenan ausgeliehen werden können. Ende September soll die Anlage komplett stehen.

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